Datenübermittlung Widerspruch

Rechtsgrundlagen:

  • §§ 36, 42, 50  Bundesmeldegesetz 

Besonderheiten:

  • das Bundesmeldegesetz gestattet den Meldebehörden die Weitergabe von Daten an Dritte für den jeweils bezeichneten Zweck, des Weiteren den Abruf einfacher Melderegisterauskünfte über das Internet
  • gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit, der Übermittlung von Daten zu widersprechen

Beantragung:

  • durch persönliche Vorsprache in der Behörde mit Personalausweis und einmalig Geburtsurkunde (oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch) und/oder Eheurkunde (bzw. Stammbuch der Familie) im Original
  • auf dem Postweg, entweder formlos oder unter Verwendung des Formulares, der Widerspruch muss unterschrieben sein

Gültigkeit:

  • bis zum Widerruf

Gebühren:

  • keine

Bearbeitungsfrist:

  • der Widerspruch wird nach Zugang sofort im Melderegister eingetragen

Hinweis:

  • Widersprüche, die bereits gegenüber der Meldebehörde geltend gemacht wurden, behalten ihre Gültigkeit, sofern sie nicht zwischenzeitlich zurückgenommen wurden

Formulare

Widerspruch zur Datenübermittlung aus dem Melderegister