Pressemitteilung

Auswahlkommission zur 5. Thüringer Landesgartenschau zur Bereisung in Mühlhausen

Als Perle, die durch die Ausrichtung der 5. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2024 den finalen Feinschliff bekommen würde, um im Freistaat und darüber hinaus ein Publikum zu begeistern, stellten Oberbürgermeister Johannes Bruns und die an der Bewerbung beteiligten Planer und Verwaltungsmitarbeiter am 12. Mai 2017 die Stadt Mühlhausen vor. Angereist war die Auswahlkommission zur Ausrichtung der 5. Thüringer Landesgartenschau, bestehend aus Vertretern unterschiedlicher Ministerien und der Fördergesellschaft. Bei ihrem Besuch wollten sie sich vor Ort ein Bild vom Mühlhäuser Bewerbungskonzept machen und dieses auf Stimmigkeit überprüfen.

Beginnend in der geplanten Kernzone im Erholungsgebiet Schwanenteich, wurden den Gästen die Schwerpunkte rund um das Motto der Bewerbung „Wasser, Mühlen, Mythen: Von der Quelle bis zur Mündung“ anschaulich vermittelt. Nach einer Station an der Kugelleichsmühle führte der Rundgang über das Lindenbühl, den Untermarkt und die Linsenstraße ins Gerberviertel, zum Entenbühl und schließlich ins Rathaus.

Neben den planerisch-organisatorischen Fakten rund ums das Gartenschau-Konzept erlebten die Kommissions-Mitglieder unterwegs immer wieder überraschende und charmante Begegnungen mit historischen und sagenhaften Persönlichkeiten, so mit dem einstigen Bürgermeister Gregor Fleischhauer, der handgeschöpftes Wasser aus der Popperöder Quelle reichte. Auch die vom Wasser umtoste Unstrutnixe, Thomas Müntzer, Maria Barbara Bach und die Mutter von Johann August Röbling höchst selbst gaben sich die Ehre und Einblicke in die Besonderheiten und Schönheit der Stadt. Und auch die Schüler der Nicolai- und der Martini-Schule trugen ihren Teil zu einer gelungen Vorstellung bei, in Form von kunstvollen Straßen-Kreidezeichnungen passend zum Bewerbungsmotto.

Nach einer Fragerunde um Rathaussaal zog sich die Kommission zur Beratung zurück. Auf Grundlage der Erkenntnisse bereiten die Mitglieder im nächsten und abschließenden Schritt des Verfahrens die Unterlagen zur Vergabe durch das zuständige Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vor. Die Entscheidung wird voraussichtlich im 3. Quartal 2017 im Kabinett getroffen.

Erstellt am 12.05.2017