Pressemitteilung

„Wasser Mühlen Mythen“: Mühlhausen präsentiert Bewerbungskonzept für Landesgartenschau 2024

Die Mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen bewirbt sich mit einer spannenden Konzeption um die Ausrichtung der 5. Thüringer Landesgartenschau 2024. Die Idee „Wasser Mühlen Mythen: Von der Quelle bis zur Mündung“ wurde am 7. September 2016 Stadträten und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und Bürgermeisterin Beate Sill unterstrichen, dass es bei der Bewerbung nicht nur um Blumen und Gärten gehe, sondern vor allem um nachhaltige Projekte der Stadtentwicklung. Aus Sicht des Rathauses ist das Projekt eine große Chance für Mühlhausen. Dem pflichtete auch Stadtplaner Uwe Wilke bei, der mit Landschaftsarchitekt Stefan Dittrich für die Konzeption beauftragt worden war. Die Landesgartenschau lasse auf eine deutliche Steigerung des Bekanntheitsgrades der Mittelalterlichen Reichsstadt hoffen und somit auf nachhaltige Impulse und langfristige Wertschöpfung für Tourismus und Gastgewerbe, so Wilke bei der Präsentation im Mehrgenerationenhaus.

Inhaltlich setzt das Konzept ganz auf die Mühlhäuser Besonderheit der engen Verbindung von Natur und Wasser mit Urbanität. Zwischen den beiden Polen Schwanenteich und Altstadt soll dabei der Popperöder Bach mit seinen vielen Facetten gestaltet werden, auch durch Revitalisierung von Brachflächen. Den Mühlen kommt dabei besonderes Augenmerk zu – immerhin haben die Mühlen in der Geschichte der Mittelalterlichen Reichsstadt eine Bedeutung, die sogar im Stadtnamen Resonanz findet.

Kernzone der Landesgartenschau soll der Bereich Schwanenteich werden. Entwickelt werden soll wie beschrieben auch der Popperöder Bachlauf bis zur Mündung in die Unstrut an der Klingenmühle. Dort könnte ein Mühlenpark entstehen. In Richtung Nordwesten sollen die Ufer der Unstrut mit einem Stadtteilpark wieder lebendig gemacht werden. Ein Stadtteilpark könnte auch am Alten Friedhof entstehen. Neue Akzente sind zudem am Löwen, am Untermarkt und rings um Altstadt bzw. Stadtmauer vorgesehen.

Diese Ansätze werden in den kommenden Wochen und Monaten konkretisiert und sicher kommen in den anstehenden Gesprächsrunden noch weitere Ideen hinzu. Bis zum 31. März 2017 ist für die zweite Stufe des Verfahrens eine finale Bewerbung vorzulegen, dann auch mit Machbarkeitsstudie und Finanzierungsplan unterlegt. Im 2. Quartal 2017 bereist eine Fachjury die Bewerberregionen, um der Landesregierung einen Vergabevorschlag unterbreiten zu können. Die Entscheidung soll schließlich im Herbst 2017 fallen.

 

Hier ist das Gesamtkonzept als pdf abrufbar.

Erstellt am 12.09.2016