Holzvermarktung

Rundholzverkauf

Die jährliche Holzeinschlagsmenge wird an eine Vielzahl von Sägewerken, Furnierwerken oder an die Holzwerkstoff- und Papierindustrie über Vorverträge vermarktet.
Kleinmengen für Privatinteressen (Stammholz, Stangen u.ä.) können bei den Revierleitern erworben werden.

Brennholzverkauf

Der umweltfreundliche und CO2-neutrale Brennstoff Holz wird jährlich in großen Mengen aus dem Stadtwald abgegeben. Ansprechpartner sind die beiden städtischen Revierförster, mit denen ein Termin vor Ort zur Einweisung zu vereinbaren ist.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Selbstwerbung mit Leseschein:
Dabei handelt es sich um Kronenholz, dass nach dem Entfernen des Stammholzes im Schlag verbleibt. Selbstwerber können dieses Astholz aufarbeiten und müssen es zu den Rückegassen bzw. Forstwegen tragen. Die Bestände zwischen den Arbeitsgassen (Abstand ca. 40 m) dürfen nicht befahren werden! Die Rückegassen sind meistens nur mit Traktoren oder bei starkem Frost befahrbar.
Diese Variante ist sehr kostengünstig, erfordert jedoch viel Kraft-, Zeit- und Technikaufwand.

Aufgearbeitetes Brennholz:
Bereits an die Waldstraßen gerücktes Rundholz in 4 - 6 m Längen, Durchmesser 10 - 50 cm.
Man kann mit dem PKW oder LKW bis an den Holzstapel heranfahren und bequem aufladen.
Es wird lediglich eine Motorsäge zum auf Länge schneiden und die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung benötigt.
Der Preis ist jedoch höher als beim Leseschein.

Zur Beachtung:
1 Raummeter (rm) entspricht einem Holzstoß in Würfelform mit 1 m Kantenlänge.
1rm Buche hat einen Heizwert von ca. 2.400 kWh, das entspricht ca. 240 l Heizöl.
1rm waldfrische Buche wiegt ca. 700 kg und enthält ca. 30 - 35% Wasser.

  • Nach einem Jahr Lagerung in luftiger Lage, gespalten und vor Niederschlägen geschützt sinkt der Feuchtegehalt auf 15 bis 25%.
  • Eine mehrjährige Lagerung ist vorteilhaft für das Abbrandverhalten und die Emissionswerte.