Stadtplanung

Die Zukunft der Stadtentwicklung

In Mühlhausens Stadtentwicklungskonzept wird der moderne städtische Lebensraum weiterentwickelt. Während in vergleichbaren Städten die Zentren veröden, steckt Mühlhausens Altstadt voller Leben. Handel, Gewerbe, Dienstleistung, attraktives Wohnen und Tourismus greifen nachhaltig ineinander. Städteplanerische Priorität hat dabei ganz klar die Attraktivität der Innenstadt: Anwohner, Kunden und Besucher erleben eine wirtschaftlich und kulturell vitales Stadtzentrum. Seit 1991 sind rund 72 Millionen Euro an Städtebauförderung in die Altstadtsanierung Mühlhausens geflossen.

Um den vielschichtigen Veränderungen und vor allem dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, werden die bestehenden Planungsansätze gegenwärtig überarbeitet und zu einem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ – kurz ISEK – weiterentwickelt. Darin sollen Ziele und Maßnahmen bis zum Jahr 2030 festgeschrieben werden. Dieser ganzheitliche Masterplan wird soziale, städtebauliche, kulturelle, ökonomische und ökologische Handlungsfelder gleichermaßen berücksichtigt und verschiedenste Akteure einbinden.

Auch im Kulturtourismus werden weitere Akzente gesetzt werden. Seit 2015 vermarktet sich Mühlhausen als Mittelalterliche Reichsstadt. Das Profil bringt die außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten und kulturtouristischen Angebote auf den Punkt. Es verbindet das einzigartige Altstadt-Ensemble, das historische Erbe, die prägenden Persönlichkeiten der Stadtgeschichte und das reiche Kulturangebot Mühlhausens.

Das Konversionsprojekt „Lindenhof“ ist ein weiteres zentrales Thema. In Kooperation mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen wird die ehemalige Görmarkaserne zu einem Wirtschafts- und Verwaltungsstandort ausgebaut. Seit den 1990er Jahren wurden auf dem Areal rund 55 Mio. Euro investiert. Infrastruktur, Bausubstanz und Ausstattung sind in erstklassigem Zustand, machen verschiedenste Entwicklungsmöglichkeiten denkbar und bieten Investoren erstklassige Voraussetzungen. Im nordöstlichen Bereich soll ein neues Industriegebiet von rund 17,5 Hektar entstehen. Vor diesem Hintergrund kann die schmerzhafte Standortentscheidung zum Bundeswehrabzug auch als Chance für die Weiterentwicklung der Stadt betrachtet werden.

Städtebauliche Rahmenpläne

Nähere Informationen erhalten Sie hier!

Städtebauliche Satzungen

Nähere Informationen erhalten Sie hier!

Stadtplanerische Stellungnahmen

Nähere Informationen erhalten Sie hier!

städtebauliche Konzepte

wie Stadtumbau-Ost, Einzelhandelskonzept und das Radverkehrskonzept

Nähere Informationen erhalten Sie hier!

städtebauliche Wettbewerbe

Erfahren Sie mehr