Pressemitteilung

intercord Thüringen GmbH mit neuen Wurzeln am Standort Mühlhausen

Die intercord Thüringen GmbH zählt zu den wichtigen Mühlhäuser Technologieunternehmen. Mit weltweitem Markterfolg produziert die Firma sogenanntes Single End Cord. Das sind industrielle Fäden, die Gummiprodukte aller Art extrem stabil und langlebig machen.

Zum Einsatz kommen die Hightech-Fäden beispielsweise bei Luftfedersystemen von Oberklassefahrzeugen. Auch Autoreifen werden durch Single End Cord belastbarer und sicherer. So vertrauen weltweit viele namhafte Reifenhersteller auf die Produkte von intercord, die seit nunmehr 20 Jahren in Mühlhausen hergestellt werden.

"Die Firma ist mit ihren Produkten weltweit erfolgreich und wirtschaftlich absolut solide“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns über den erfolgreichen Neustart: „Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Land Thüringen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die neuen Gesellschafter bei der Übernahme zu unterstützen und das Unternehmen mit 80 Arbeitsplätzen in Mühlhausen zu sichern.“ Im Jahr 2016 wurde intercord von der türkischen Muttergesellschaft verkauft. Nach aufreibenden Monaten ist das Unternehmen wieder in ruhigem Fahrwasser. „Die Erfolgsgeschichte der intercord Thüringen GmbH unterstreicht die hervorragenden Voraussetzungen des Wirtschaftsstandortes Mühlhausen und es freut mich, dass bereits jetzt die Weichen für weiteres Wachstum gestellt werden“, sagt Bruns. So baut das Unternehmen beispielsweise eine eigene Entwicklungsabteilung auf.

Die beiden neuen Gesellschafter und Geschäftsführer sind schon lange mit Mühlhausen verbunden. Ramazan Yasbay ist bereits seit den 90er Jahren in der Leitungsebene des Unternehmens aktiv und Walter vom Stein arbeitet mit seiner Wermelskirchener Firma Steintex seit vielen Jahren als Zulieferer mit Intercord zusammen. „Wir danken Oberbürgermeister Bruns und der Wirtschaftsförderung im Rathaus für die hervorragende Unterstützung. Die kompetente Hilfe hat uns Rückenwind gegeben und einmal mehr vom Standort Mühlhausen überzeugt“, so Ramazan Yasbay und Walter vom Stein.

Erstellt am 29.05.2017