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84. Bachfest 2009
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Straßenbaumaßnahmen
Straßenbaumaßnahme Am Görmarschen Kreuz
Baubeginn: 23.08.2010
Bauende: voraussichtlich 21.12.2010

Die Straßenbaumaßnahme erstreckt sich auf den Abschnitt von der Einmündung Lützowstraße bis Einmündung Am Windeberger Kreuz. Die Länge der Straßenbaustelle beträgt 1,4 km.

Die Straße wird auf eine Fahrbahnbreite von 7,00 m verbreitert. Die Straßenverbreiterung erfolgt in östliche Richtung. Die gesamte Fahrbahn wird in ihrer Tragfähigkeit erhöht.

Die Planung der Baumaßnahme wurde durch das Ingenieurbüro Straßen- und Tiefbau Monika Liebitz durchgeführt. Die Bauausführung wird durch die Firma STRABAG Direktion Thüringen/Nordhessen realisiert. Für die Vermessung wurde das Vermessungsbüro A. Schuchardt (ÖbV) und für die Durchführung von Kontrollprüfungen das Ingenieurbüro für Geotechnik Dr. A. Gotschol beauftragt.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1 Mio Euro, wovon die Stadt Mühlhausen einen Anteil ca. 220.000,00 Euro trägt. Die anderen Kosten übernimmt der Bund.
 

Entschlammung Schwanenteich
Baubeginn: 06.04.2010
Bauende: voraussichtlich 30.04.2011

In Vorbereitung der Entschlammung des ca. 7 ha großen Schwanenteiches wurden im August 2009 umfangreiche Untersuchungen des Bodens und des Schlammes durch das Ingenieurbüro für Geotechnik Dr.-Ing. A. Gotschol aus Mühlhausen durchgeführt. Im Ergebnis dieser Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass die zu entsorgenden Schlammmassen keine kritischen Belastungen aufweisen.

Mit den vorgenannten Untersuchungen konnte auch der Umfang der Arbeiten und die Technologie der Entschlammung durch das mit der Planung der Maßnahme beauftragte Ingenieurbüro für Bauwesen Harald Kellner ermittelt bzw. festgelegt werden.

Im November 2009 wurde der Schwanenteich durch den Anglerverein abgefischt, die Zuflüsse soweit wie möglich abgesperrt und das Wasser abgelassen.

Die öffentliche Ausschreibung der Maßnahme gewann die Firma Amand GmbH aus Dresden, die über einschlägige Erfahrungen verfügt. In der ersten Bauphase werden für das weitere Abfließen des Wassers zusätzliche Gräben gezogen und für die Bagger eine Baustraße in den Teich angelegt. Bis etwa Juni/Juli muss dann der Schlamm, technologisch bedingt, noch liegen bleiben, bevor er abtransportiert wird. Rund 30 000 Kubikmeter Schlamm sind abzutragen und zu entsorgen. Das entspricht etwa 1000 Sattelzügen. Abnehmer des Schlammes ist die Landwirtschaft. die die humusreiche Erde zur Aufbesserung ihrer Böden nutzt. Neben der Erdabtragung aus dem Teich werden das Teichufer und die Insel saniert, die Teichmauer entlang des Promenadenweges erneuert und die alten Geländer ausgetauscht.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 750 000 Euro, davon kommen
560 000 Euro aus dem Konjunkturpaket lI der Bundesregierung.

Zum letzten Mal wurde der Schwanenteich 1967/68 entschlammt. Aufgrund der Größe und Tiefe des Sees, des Wachstums der Wasserpflanzen und des hohen Nährstoffeintrages durch die Überfütterung der Wasservögel müsste eine Entschlammung alle 30 Jahre eigentlich erfolgen.