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Do 18.02.2010 - Antwort zum Thema Wirtschaftsförderung
Die Langensalza-Psychose treibt inzwischen in Mühlhausen seltsame Blüten. "Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass das Projekt einer Kletterhalle, wenn es in die Tat umgesetzt werden sollte, wahrscheinlich in Bad Langensalza realisiert wird und nicht in Mühlhausen. Aber es ist in meiner zwanzigjährigen Amtszeit der bislang einzige derartige Fall, einer zuviel natürlich, aber eben nur einer. Dass beispielsweise gleichzeitig am Görmarschen Kreuz schon die Errichtung des zweiten Hightech-Betriebes vorbereitet wird, scheint niemanden zu interessieren, auch nicht, dass der Investor sich öffentlich für die gute Unterstützung durch die Stadtverwaltung bedankt hat - sonst würde er wohl kaum zum nunmehr dritten Mal in Mühlhausen mehrer Millionen investieren", so OB Hans-Dieter Dörbaum. Erinnert sei, so Dörbaum, auch an die Neuansiedlung der Firmen "ergomed", "Dick und Dick Laserschneid und Systemtechnik", "Sachs engeneering" oder "Burger King" in den letzten drei Jahren. Und solche Investitionen, verbunden mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen, wiegen natürlich noch schwerer als die fragliche Kletterhalle.
Das amtliche statistische Zahlenmaterial spricht auch eine klare Sprache: sowohl bezüglich demografischer Stabilität als auch Arbeitslosigkeit liegt Mühlhausen etwas vor Bad Langensalza, und beide Zahlen korrespondieren stark mit der wirtschaftlichen Lage. Mühlhausen bietet heute rund 16.000 Arbeitsplätze, fast so viele, wie Bad Langensalza Einwohner hat! Davon entstanden rund 2 .700 sowie knapp 200 Ausbildungsplätze in den von der Stadt erschlossenen Gewerbegebieten neu.
Herr Klöppner sollte sich also erst einmal über die tatsächliche Lage informieren, ehe er Mühlhausen vor einem Vorortstatus von Bad Langensalza bewahren will. Eine sorgfältige Analyse der tatsächlichen Gegebenheiten ist schließlich unabdingbare Voraussetzung für jede erfolgreiche Wirtschaftsförderung. mehr...

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