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Archäologische Funde im Innenhof des Historischen Mühlhäuser Rathauses

 Stadt und Bürger

Die reiche Geschichte der Mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen ist vor allem in der Innenstadt auf Schritt und Tritt spürbar – erst recht, wenn man in die Tiefe geht. Das erlebte jüngst Archäologe Dr. Holger Grönwald, der im Auftrag der Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie die derzeitigen Bauarbeiten auf dem Rathaushof begleitet.

Bereits am ersten Tag der Arbeiten am 2. Mai 2022 wurde vor der Fassade des Westflügels in etwa 40 Zentimeter Tiefe barockes Pflaster aus der Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts freigelegt. Ersten Erkenntnissen zufolge, könnte es sich bei den größeren der teilweise verzierten Steine um Teile eines frühgotischen Kirchenbaus (um 1250) handeln, welche als Pflastersteine wiederverwendet wurden.

Dazwischen entdeckten der Experte und sein Team zahlreiche kleinteilige Spuren aus mehreren vergangenen Epochen: Porzellanreste, Scherben von grün glasiertem Steingut und lokaler sogenannter Werra-Keramik, Reste von zwei noch unbestimmten Münzen bis hin zu einer Spielzeugmurmel aus Ton. Unter dem historischen Pflaster wurde wenig später ein altes Fundament entdeckt. Später wurden Teile einer Holzwasserleitung freigelegt.

Alle Funde werden gesichert, begutachtet und dokumentiert, um sie je nach Bedeutung zu bewahren und gegebenenfalls öffentlich sichtbar zu machen. Dabei rechnen die Archäologen damit, dass noch weitere Entdeckungen folgen werden.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird das Mühlhäuser Rathaus vollständig an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Mühlhausen angeschlossen. Zudem werden Anschlüsse für die Elektroladestationen der städtischen Fahrzeuge gelegt, die Wasserleitung erneuert und eine Enthärtungsanlage installiert.

 

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Archäologische Funde im Innenhof des Historischen Mühlhäuser Rathauses

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Die reiche Geschichte der Mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen ist vor allem in der Innenstadt auf Schritt und Tritt spürbar – erst recht, wenn man in die Tiefe geht. Das erlebte jüngst Archäologe Dr. Holger Grönwald, der im Auftrag der Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie die derzeitigen Bauarbeiten auf dem Rathaushof begleitet.

Bereits am ersten Tag der Arbeiten am 2. Mai 2022 wurde vor der Fassade des Westflügels in etwa 40 Zentimeter Tiefe barockes Pflaster aus der Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts freigelegt. Ersten Erkenntnissen zufolge, könnte es sich bei den größeren der teilweise verzierten Steine um Teile eines frühgotischen Kirchenbaus (um 1250) handeln, welche als Pflastersteine wiederverwendet wurden.

Dazwischen entdeckten der Experte und sein Team zahlreiche kleinteilige Spuren aus mehreren vergangenen Epochen: Porzellanreste, Scherben von grün glasiertem Steingut und lokaler sogenannter Werra-Keramik, Reste von zwei noch unbestimmten Münzen bis hin zu einer Spielzeugmurmel aus Ton. Unter dem historischen Pflaster wurde wenig später ein altes Fundament entdeckt. Später wurden Teile einer Holzwasserleitung freigelegt.

Alle Funde werden gesichert, begutachtet und dokumentiert, um sie je nach Bedeutung zu bewahren und gegebenenfalls öffentlich sichtbar zu machen. Dabei rechnen die Archäologen damit, dass noch weitere Entdeckungen folgen werden.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird das Mühlhäuser Rathaus vollständig an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Mühlhausen angeschlossen. Zudem werden Anschlüsse für die Elektroladestationen der städtischen Fahrzeuge gelegt, die Wasserleitung erneuert und eine Enthärtungsanlage installiert.

 

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Archäologische Funde im Innenhof des Historischen Mühlhäuser Rathauses

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Die reiche Geschichte der Mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen ist vor allem in der Innenstadt auf Schritt und Tritt spürbar – erst recht, wenn man in die Tiefe geht. Das erlebte jüngst Archäologe Dr. Holger Grönwald, der im Auftrag der Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie die derzeitigen Bauarbeiten auf dem Rathaushof begleitet.

Bereits am ersten Tag der Arbeiten am 2. Mai 2022 wurde vor der Fassade des Westflügels in etwa 40 Zentimeter Tiefe barockes Pflaster aus der Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts freigelegt. Ersten Erkenntnissen zufolge, könnte es sich bei den größeren der teilweise verzierten Steine um Teile eines frühgotischen Kirchenbaus (um 1250) handeln, welche als Pflastersteine wiederverwendet wurden.

Dazwischen entdeckten der Experte und sein Team zahlreiche kleinteilige Spuren aus mehreren vergangenen Epochen: Porzellanreste, Scherben von grün glasiertem Steingut und lokaler sogenannter Werra-Keramik, Reste von zwei noch unbestimmten Münzen bis hin zu einer Spielzeugmurmel aus Ton. Unter dem historischen Pflaster wurde wenig später ein altes Fundament entdeckt. Später wurden Teile einer Holzwasserleitung freigelegt.

Alle Funde werden gesichert, begutachtet und dokumentiert, um sie je nach Bedeutung zu bewahren und gegebenenfalls öffentlich sichtbar zu machen. Dabei rechnen die Archäologen damit, dass noch weitere Entdeckungen folgen werden.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird das Mühlhäuser Rathaus vollständig an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Mühlhausen angeschlossen. Zudem werden Anschlüsse für die Elektroladestationen der städtischen Fahrzeuge gelegt, die Wasserleitung erneuert und eine Enthärtungsanlage installiert.

 

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