Das Energieunternehmen LichtBlick hat am Stadtrand von Mühlhausen seinen bislang größten Solarpark in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von rund 37 Hektar wurden etwa 71.000 Solarmodule installiert, die künftig jährlich rund 45 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen werden. Diese Menge reicht aus, um den Strombedarf von über 13.000 Haushalten zu decken.
Dazu erklärt Dr. Johannes Bruns, Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen: „Die Stadt Mühlhausen geht den Weg hin zu einer nachhaltigen, resilienten und umweltfreundlichen Energieerzeugung konsequent weiter. Der neue Solarpark ist – gemeinsam mit den Projekten der Stadtwerke Mühlhausen – ein weiterer wichtiger Schritt. Mit diesem Solarpark leisten wir einen Beitrag, dass Deutschland ein weiteres Stück unabhängiger von externen Energiequellen wird."
Der Solarpark wurde auf Flächen errichtet, die nördlich an die Putenzuchtanlage Schröterode angrenzen. Die Flächenwurden zwischen 1953 und 1986 als militärisches Übungsgelände genutzt. Direkt nördlich angrenzend befand sich zusätzlich eine militärische Anlage im Waldgebiet. Vor der Errichtung des Solarparks wurden die kargen Grünlandflächen durch Damwild aus einem Wildtiergehege beweidet.
Die Projektentwicklung übernahm die LichtBlick-Tochter solargrün in enger Abstimmung mit der Stadt Mühlhausen. Als Generalunternehmen war GOLDBECK SOLAR für die Realisierung verantwortlich. Die komplexe Flächenstruktur, die Geländetopographie sowie die Anforderungen rund um Bodenverhältnisse und Kampfmittelfreiheit erforderten eine enge Abstimmung aller Beteiligten. Für die Einspeisung des erzeugten Stroms ins Stromnetz wurde eigens ein Umspannwerk errichtet.





























