Kitas und Schulen/Umgang mit Beiträgen

Mühlhausen öffnet Kindergärten

(aktualisiert am 15.05.2020)

Die Kindergärten im Stadtgebiet Mühlhausen werden ab dem 25. Mai 2020 geöffnet – allerdings in einem eingeschränkten Regelbetrieb. Damit sollen allen Eltern Betreuungsangebote für ihre Kinder in zeitlich begrenztem Umfang ermöglicht werden.

Wie der eingeschränkte Regelbetrieb in den einzelnen Einrichtungen abläuft, hängt von deren räumlichen und personellen Gegebenheiten ab. Die Kitas und deren Träger erarbeiten derzeit entsprechende Betreuungskonzepte für jede Einrichtung. Die Eltern werden durch den Träger bzw. die Einrichtungen darüber informiert.

Grundsätzlich wird die Betreuung gemäß den Vorgaben des Freistaats Thüringens zur Hygiene in beständigen Gruppen und in separaten Gruppenräumen erfolgen; das heißt, es wird sowohl bei den Kindern als auch im Betreuungspersonal der verschiedenen Gruppen keinen Wechsel geben, um eine Durchmischung zu vermeiden. Damit einher geht, dass gruppenoffene Arbeit sowie gruppenübergreifende Aktivitäten nicht stattfinden und damit spezifische Konzepte der Einrichtungen bis auf Weiteres nicht in gewohnter Form umgesetzt werden können. Auch kann es aufgrund des erhöhten Personalbedarfs zu verkürzten Öffnungszeiten kommen.

„Gewisse Einschränkungen im Kita-Betrieb sind verkraftbar. Entscheidend ist, dass wieder alle Kinder in einem verlässlichen Umfang und regelmäßig die Kindergärten besuchen können und damit Zugang zu frühkindlicher Bildung und soziale Kontakte erhalten. Neben den Kindern helfen wir damit vor allem auch den Familien. Ich setze zugleich mein gesamtes Vertrauen in die Eltern, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen und ihre Kinder bei Krankheits- und insbesondere Erkältungssymptomen unbedingt zu Hause zu lassen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns.

Die Notbetreuung an Schulen wir bis auf Weiteres fortgesetzt.

WeitereInformationen unter: https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/

Real- und Hauptschulprüfung werden gekürzt/Neue Verordnung

(Mitteilung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 13.05.2020)

Das Thüringer Bildungsministerium hat weitere coronabedingte Änderungen im Schuljahresablauf beschlossen bzw. wird diese einleiten.

Die Realschulprüfung an allen Schulen, die diese für die 10. Klassen anbieten, wird in diesem Schuljahr um eine schriftliche Prüfung gekürzt. Stattfinden werden nun eine schriftliche Prüfung in Mathematik, eine schriftliche Prüfung in Deutsch oder der ersten Fremdsprache (nach Wahl des Schülers) sowie eine mündliche Prüfung nach Wahl des Schülers.

Auch beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss in der 9. Klasse wird es in diesem Schuljahr eine Prüfung weniger geben. Hier wird eine schriftliche Prüfung in Deutsch, eine schriftliche Prüfung in Mathematik sowie die praktische Prüfung stattfinden. Es entfällt die mündliche Prüfung.

Grund für die veränderte Prüfungsplanung ist die an vielen Schulen angespannte Personalsituation aufgrund der besonderen Infektionsschutzmaßnahmen. Durch die Maßnahmen werden weitere Personalkapazitäten frei, um die übrigen Prüfungen sowie den Präsenz- und Distanzunterricht abzusichern. Das Bildungsministerium wird über die nötigen Änderungen in der Schulordnung so schnell wie möglich das Benehmen mit dem Bildungsausschuss des Landtages herstellen.

Um einer weiteren coronabedingten Ausnahmesituation zu begegnen, schlägt das Bildungsministerium zudem vor, das derzeit laufende zweite Kurshalbjahr in der gymnasialen Oberstufe („Halbjahr 11/2“ des Abiturjahrgangs 2021) bis in das kommende Schuljahr hinein zu verlängern. Hintergrund ist, dass bereits hier abiturnotenrelevante Leistungspunkte erbracht werden müssen, das laufende Halbjahr aber durch die zurückliegenden Schulschließungen in weiten Teilen nicht regulär stattfinden konnte. Um das Halbjahr ausdehnen zu können, ist eine Änderung des Schulgesetzes durch den Landtag nötig, die nun zügig angestrebt wird. Auch die folgenden Kurshalbjahre 3 und 4 des Abiturjahrgangs 2021 sollen dementsprechend angepasst werden.