Pressemitteilung

Elektrifizierung der Bahnstrecke Gotha – Mühlhausen – Leinefelde in den „vordringlichen Bedarf“ aufgestiegen

Die Elektrifizierung der über Mühlhausen führenden Bahnstrecke Gotha – Leinefelde wird im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die höchste Kategorie, den sogenannten vordringlichen Bedarf, hochgestuft. Darüber informierte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am heutigen Dienstag (6. November 2018) in Berlin. Der Aufstieg aus der bisherigen Einstufung als „potenzieller Bedarf“ erfolge aufgrund der „positiven gesamtwirtschaftlichen Bewertung“ des Projekts. 

„Das ist eine großartige Nachricht für die Region. Damit ist klar, dass die Elektrifizierung mittelfristig umgesetzt wird und der Raum Nordwestthüringen mit einer zukunftsfähigen und ökologischen Mobilitätsform ausgestattet wird, die uns langfristig die Anbindung sowohl an den Nah- als auch den Fernverkehr sichert“, so der Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen, Dr. Johannes Bruns, und der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker, in einer gemeinsamen Erklärung.

Die anhaltenden Bemühungen der zurückliegenden Jahre mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur insgesamt zahlten sich damit aus. „Es war richtig und wichtig, dass wir uns für die Elektrifizierung der Bahnstrecke eingesetzt haben und diese auch bereits in den Planungen für den 2021 beginnenden Bau der Ortsumfahrungen der B 247 berücksichtigt wird. So werden wir weder auf der Straße, noch auf der Schiene abgekoppelt“, so Bruns und Zanker weiter.

Der geltende Bundesverkehrswegeplan 2030 war 2016 beschlossen worden. Er sieht Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland von insgesamt mehr als 270 Milliarden Euro vor. 40 Prozent der Mittel gehen an Bahnprojekte. Für den Plan waren über 2000 Vorhaben angemeldet und nach Kosten, Nutzen und Umweltfolgen bewertet worden. 

Erstellt am 06.11.2018