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Gemeinsame Initiative zur Innenstadtbelebung

 Stadt und Bürger

„Wie kann es gelingen, unsere Innenstadt in Zeiten des Wachstums des Online-Handels zu stärken und als Orte zum Einkaufen und Treffpunkt für Kultur und Freizeit zu bewahren? Diese Frage ist und bleibt zentral für unsere Arbeit im Rathaus der Stadt Mühlhausen, betrifft aber andere Kommunen gleichermaßen. Deshalb sind der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Städten wichtig und bereichernd.“ Das erklärt Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns anlässlich eines Treffens von Vertretern der Städte Mühlhausen, Apolda, Bad Frankenhausen, Bad Langensalza, Eisenach, Gotha, Sömmerda und Sondershausen.

Sie waren im Rathaus von Sondershausen zusammengekommen, um eine Absichtserklärung zur interkommunalen Zusammenarbeit zu unterzeichnen, um das Thüringer Innenstadtnetzwerk „Innenstädte erfolgreich machen“ fortzuführen. Auch Leinefelde-Worbis und Heilbad-Heiligenstadt gehören zum gemeinsamen Netzwerk, konnten jedoch nicht anwesend sein.

Der Bürgermeister von Sonderhausen, Steffen Grimm, dankte alle Anwesenden für die gute Zusammenarbeit, um gemeinsam die Herausforderung der Innenstadtentwicklung anzugehen. „Ich freue mich sehr, dass so viele Vertreter aus den Thüringer Städten angereist sind. In der Absichtserklärung sind verschiedene Handlungsfelder verankert, wie der Erfahrungsaustausch, fachliche Bildung, Entwicklung und Projekte zur Innenstadtbelebung, Sensibilisierung der Partner für die finanzielle Unterstützung in der Innenstadtentwicklung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Ergebnistransfer“, sagte Steffen Grimm bei der gemeinsamen Unterzeichnung.

Ann-Kristin Zabel-Fröhlich, 2. Beigeordnete und Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Soziales der Stadt Mühlhausen, sagte: „Netzwerke und der Erfahrungsaustausch sind ganz wichtig. Unternehmensangebote und Standortfaktoren müssen eine viel größere Rolle spielen, um Fachkräfte zu gewinnen. Die Menschen möchten Kultur, vielfältige Innenstädte und Angebote, wenn sie sich dafür entscheiden, zu uns zu kommen. Um all das umsetzen zu können und sich besser auf den wirtschaftlichen Wandel einzustellen, müssen die Stadtverwaltungen gemeinsam Lösungsansätze finden.“

Bild: (v.l.n.r.): Rüdiger Eisenbrand, Rald Hauboldt, Ann-Kristin Zabel-Fröhlich, Matthias Strejc, Steffen Grimm, Ulf Zillmann, Matthias Reinz und Ingo Wachtmeister.

 

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