Auf den Spuren des Handwerks

Unsere Mühlen

Die einstigen Mühlen der Stadt bestimmtem den Namen für unseren Ort. Über 20 Mühlen gab es um 1800 in der Stadt. Sie verteilten sich am Pöpperöder Bach, der Unstrut und Breitsülze. Heute sind noch einige Standorte erhalten. 

Ehemalige Antoniusmühle

Das 1323 errichtete Bauwerk diente über Jahrhunderte als Senf- und Getreidemühle. Sie ist die letzte an der Breitsülze gelegene Mühle und hatte ein Gefälle von über vier Metern. Somit hatte sie das höchste Gefälle aller...

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Das 1323 errichtete Bauwerk diente über Jahrhunderte als Senf- und Getreidemühle. Sie ist die letzte an der Breitsülze gelegene Mühle und hatte ein Gefälle von über vier Metern. Somit hatte sie das höchste Gefälle aller innerstädtischen Mühlen. Die ehemalige Mühle in der Stadt am Frauentor erhielt ihren Namen vom nahe liegenden Hospital St. Antonie. Heute ist die Antonius Mühle ein gemütliches Gasthaus. Der alte Mühlstein mit Mühleisen erinnert heute an die einstige Nutzung.                                             

Adresse

Am Frauentor 7
99974 Mühlhausen

Ehemalige Burgmühle

Die 1405 erstmals erwähnte Mühle wurde vom Mühlgraben der Unstrut angetrieben und war als Mahlmühle mit mittelschlächtigem Wasserrad in Betrieb. Nach Einbau einer Turbine 1910 lief der Mahlbetrieb bis in die 1980er Jahre. Das...

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Die 1405 erstmals erwähnte Mühle wurde vom Mühlgraben der Unstrut angetrieben und war als Mahlmühle mit mittelschlächtigem Wasserrad in Betrieb. Nach Einbau einer Turbine 1910 lief der Mahlbetrieb bis in die 1980er Jahre. Das historische Gebäude der Mühle (Klinkerbau) stammt von 1902. Seit 2000 ist hier das Fernmeldemuseum Mühlhausen etabliert.

Adresse

Krümme 15
99974 Mühlhausen

Ehemalige Klingemühle

Mit Sicherheit wurde die Mühle 1414 erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde sie auch Fronmühle genannt. Die Mühle hatte drei Mahlgänge und diente als Mahl-, Lederwalk-, Loh- und Ölmühle. Ein Hochwasser beschädigte 1918 die Mühle. Die...

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Mit Sicherheit wurde die Mühle 1414 erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde sie auch Fronmühle genannt. Die Mühle hatte drei Mahlgänge und diente als Mahl-, Lederwalk-, Loh- und Ölmühle. Ein Hochwasser beschädigte 1918 die Mühle. Die zwei Mühlräder wurden 1936 beseitigt und durch Turbinen ersetzt. Von 1936 bis 2008 befand sich eine Strickerei in den Gebäuden. Seit 2015 Sitz des hier gegründeten Mühlenhaus-Vereins.

Adresse

Friedrich-Engels-Straße 21
99974 Mühlhausen

Ehemalige Kreuzmühle

Die Ersterwähnung der Mühle erfolgte im Jahre 1316 (Mühle vor dem Görmartor). Die Mühle hatte ein Gefälle von ¾  Ellen (0,45 Meter) und war eine Mahlmühle. 1660 ist sie beim Pfuhlbrückenbrand mit abgebrannt. Im 19. Jahrhundert...

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Die Ersterwähnung der Mühle erfolgte im Jahre 1316 (Mühle vor dem Görmartor). Die Mühle hatte ein Gefälle von ¾  Ellen (0,45 Meter) und war eine Mahlmühle. 1660 ist sie beim Pfuhlbrückenbrand mit abgebrannt. Im 19. Jahrhundert kam eine Ölmühle hinzu. Ein Großfeuer 1899 verursacht in der Mühle einem Schaden von 100.000 Mark. Es erfolgte der Wiederaufbau durch Wilhelm Wender (heutige Gebäude). Die Einstellung des Mühlenbetriebes erfolgte im Jahre 1991.

Adresse

Kreuzgraben 1
99974 Mühlhausen

Ehemalige Kugelleichsmühle

Die 1540 erstmals genannte Mühle war neben der Mahlmühle auch zeitweise als Lohmühle in Betrieb. Nach dem Umbau zu einer Wollspinnerei im Jahr 1840 wurde sie ab 1866 mit Dampf betrieben. 1937 erfolgte dann die Ausstattung mit...

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Die 1540 erstmals genannte Mühle war neben der Mahlmühle auch zeitweise als Lohmühle in Betrieb. Nach dem Umbau zu einer Wollspinnerei im Jahr 1840 wurde sie ab 1866 mit Dampf betrieben. 1937 erfolgte dann die Ausstattung mit einer Turbine zur Stromerzeugung. 2017 begann die Sanierung für Wohn- und Gewerbezwecke.

Adresse

Hinterm neuen Brunnen
99974 Mühlhausen

Ehemalige Mittelmühle

Erstmals erwähnt wird die Mühle im Jahre 1631. Die Mühle wurde 1679 umgebaut und diente als Loh- und Mahlmühle. Das Mühlrad war bis zum Jahre 1958 vorhanden. Der Gebäudekomplex ist noch vorhanden und 1994 wurde das Mühlengebäude...

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Erstmals erwähnt wird die Mühle im Jahre 1631. Die Mühle wurde 1679 umgebaut und diente als Loh- und Mahlmühle. Das Mühlrad war bis zum Jahre 1958 vorhanden. Der Gebäudekomplex ist noch vorhanden und 1994 wurde das Mühlengebäude saniert und Wohnungen eingebaut. Im historischen Südgebäude mit sichtbarem Fachwerk befinden sich Gewerberäume. Hier steht auch ein Mühlstein vor dem Gebäude.

Adresse

Zur Roten Löwenmühle 23a
99974 Mühlhausen

Ehemalige Weidenmühle

1390 wird die Mühle bereits erwähnt. Eine Straße wird bei der Öl- oder Weidenmühle 1418 benannt. Im 19. Jahrhundert erfolgt der Umbau zu einer Straminweberei. Bis in die 1950er Jahre wurde in der Weidenmühle noch produziert. Das...

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1390 wird die Mühle bereits erwähnt. Eine Straße wird bei der Öl- oder Weidenmühle 1418 benannt. Im 19. Jahrhundert erfolgt der Umbau zu einer Straminweberei. Bis in die 1950er Jahre wurde in der Weidenmühle noch produziert. Das baufällige Gebäude wird 1969 abgerissen. Das Gästehaus „Weidenmühle“  wird im Jahre 2005 übergeben. 2009 erfolgt die Inbetriebnahme eines neuen Wasserrades als Schau-Rad.

Adresse

Puschkinstraße 3
99974 Mühlhausen

Furthmühle Grabe

Heute ist die Furthmühle ein schmuckes Landhotel, welches sich in der landschaftlich schönen und ruhigen Lage im Herzen Thüringens präsentiert und sich in Mühlhausens Ortsteil Grabe befindet. Nach langer Geschichte als Mühle...

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Heute ist die Furthmühle ein schmuckes Landhotel, welches sich in der landschaftlich schönen und ruhigen Lage im Herzen Thüringens präsentiert und sich in Mühlhausens Ortsteil Grabe befindet. Nach langer Geschichte als Mühle beheimaten die liebevoll sanierten Gemäuer nun ein Hotel, ein Restaurant mit großer Terrasse und Biergarten. Von Grabe aus können Gäste das nahegelegene Kloster Volkenroda über den Pilgerweg Loccum Volkenroda erreichen. Ausflüge per Rad sind auf dem Unstrut-Werra-Radweg und dem Unstrut-Radweg möglich. Ausflüge nach Mühlhausen und in den Nationalpark Hainich sind auch möglich.

Adresse

Furtmühle 11
99998 Mühlhausen OT Grabe

Ehemalige Windmühle in Windeberg

Im Mühlhäuser Ortsteil Windeberg befindet sich in der Dorfstraße Zur Mühle 4 die Windeberger Windmühle. Sie wurde 1860 mit einem drehbaren Dach erbaut. Im Jahr 1947 erfolgte der direkte Anbau eines Wohnhauses. Bis zum Jahr 1957...

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Im Mühlhäuser Ortsteil Windeberg befindet sich in der Dorfstraße Zur Mühle 4 die Windeberger Windmühle. Sie wurde 1860 mit einem drehbaren Dach erbaut. Im Jahr 1947 erfolgte der direkte Anbau eines Wohnhauses. Bis zum Jahr 1957 wurde die Windmühle mit Windkraft betrieben. Nachdem man die Windflügel demontiert hatte, lieferte bis 1972 ein Elektromotor die Energie für den Antrieb des Mahlwerkes. Eine umfassende Sanierung erfolgte 1993 und 1994. Das Gebäude mit der vorhandenen Technik ist ein Technisches Denkmal.

Adresse

Zur Mühle 5-7
99974 Mühlhausen OT Windeberg

Weitere historische Mühlenstandorte

Ehemalige Blobachsmühle

Die ehemalige Blobachsmühle wurde 1313 erbaut und hatte ihren Standort neben dem Äußeren Frauentor. Zunächst wurde sie als Mahlmühle genutzt. Die Nutzung als Wollspinnerei und schließlich als mechanische Strickerei (1898) folgte....

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Die ehemalige Blobachsmühle wurde 1313 erbaut und hatte ihren Standort neben dem Äußeren Frauentor. Zunächst wurde sie als Mahlmühle genutzt. Die Nutzung als Wollspinnerei und schließlich als mechanische Strickerei (1898) folgte. Durch ein Feuer 1983 musste das Gebäude abgerissen werden. Es erfolgte ein Wiederaufbau als Klinkerbau mit Wohnungen (Johannisstr. 18 / Blobach 1). Schaut man sich das Gebäude genauer an, kann man an der Fassade ein symbolisches Mühlrad entdecken.

Adresse

Blobach 1
99974 Mühlhausen

Ehemalige Graupenmühle

Die ehemalige Graupenmühle erhielt ihren Namen durch die Produktion von Graupen. Sie befand sich in der Sondershäuser Straße 1 und lag am Mühlgraben, außerhalb der Stadtmauer. Der Herstellungsprozess aus Weizen- und...

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Die ehemalige Graupenmühle erhielt ihren Namen durch die Produktion von Graupen. Sie befand sich in der Sondershäuser Straße 1 und lag am Mühlgraben, außerhalb der Stadtmauer. Der Herstellungsprozess aus Weizen- und Gerstenkörnern ähnelt der Herstellung von Grütze. Daher war die Mühle auch als „Hafergrützmühle“ bekannt.  Im Jahr 1774 wurde ein Wasserrad an das bestehende Haus angebaut. Später wurde die Mühle vielseitig, als Hanf-, Gewürzstampf-, Farben- und Knochenmühle genutzt. Im September 2000 wurde das Gebäude abgerissen.

Adresse

Sondershäuser Straße 1
99974 Mühlhausen

Ehemalige Große Steinbrückenmühle

Die ehemalige Große Steinbrückenmühle wurde 1305 erstmals erwähnt und gehörte zu den größten Mühlen der Stadt, mit eigenem Mühlgraben. Der Name wurde in Anlehnung an die nahegelegene Ammerbrücke (damals aus Stein) vergeben. Als...

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Die ehemalige Große Steinbrückenmühle wurde 1305 erstmals erwähnt und gehörte zu den größten Mühlen der Stadt, mit eigenem Mühlgraben. Der Name wurde in Anlehnung an die nahegelegene Ammerbrücke (damals aus Stein) vergeben. Als Mahlmühle erbaut, wurde sie  später für andere Gewerke genutzt. Im Jahr 1594 wird hier der erste Kupferhammer in Mühlhausen installiert. Im Lauf der Geschichte gab es zahlreiche Überschwemmungen und Hochwasserschäden an der Mühle und am Wehr. Im 30jährigen Krieg diente die Mühle als Soldatenquartier. Ab 1905 siedelte sich auf dem Gelände ein Baugeschäft und Baumaterialhandel an. 1918 erfolgte der Einbau einer Turbine. Ab 1969 ist hier die PGH des Malerhandwerks und heute Autolackiererei zu finden. Der heutige Standort zählt zu den am besten erhaltenen Mühlen der Stadt.

Adresse

An der Ammerbrücke
99974 Mühlhausen

Ehemalige Feldmühle

Die ehemalige Feldmühle wird als Mahlmühle 1379 erstmals erwähnt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wird die Mühle mit einer Schleuse ausgestattet. Jedoch wurden das Wehr und die Schleuse mehrmals durch Hochwasser weggerissen. Im...

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Die ehemalige Feldmühle wird als Mahlmühle 1379 erstmals erwähnt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wird die Mühle mit einer Schleuse ausgestattet. Jedoch wurden das Wehr und die Schleuse mehrmals durch Hochwasser weggerissen. Im Jahr 1850 erfolgte die Umwandlung der Mühle in eine Garnspinnerei, die seit 1870 Mithilfe einer Dampfmaschine betrieben wurde. 1914 erfolgte der Bau einer Brücke über den Mühlgraben, dessen Brückengeländer noch heute vorhanden ist (Friedrich-Naumann-Straße/ Ecke Margaretenstraße). In den1930er Jahren war auf dem Gelände eine Kammgarnspinnerei und Färberei untergebracht. Das Gebäude wurde 1997 abgerissen und hier entstand ein Wohn- und Geschäftszentrum.

Adresse

Feldstraße 125
99974 Mühlhausen

Ehemalige Hanfsackmühle (auch Pfuhlbrückenmühle)

Im Jahr 1250 erfolgte die erstmalige Erwähnung der Pfuhlbrückenmühle (Hanfsackmühle), die somit die älteste Innenstadtmühle der Stadt ist. Sie wurde als Mahl- und Lohmühle genutzt. Bei einem Stadtbrand im Jahr 1487 wurde sie...

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Im Jahr 1250 erfolgte die erstmalige Erwähnung der Pfuhlbrückenmühle (Hanfsackmühle), die somit die älteste Innenstadtmühle der Stadt ist. Sie wurde als Mahl- und Lohmühle genutzt. Bei einem Stadtbrand im Jahr 1487 wurde sie beschädigt und bei einem Feuer 1660 brannte sie vollständig ab.

Im Jahr 1665 wurde sie als Hanfsackmühle wieder aufgebaut. Beim Stadtbrand von 1689 brannte sie erneut ab und wurde anschließend wieder aufgebaut. Ab 1876 erfolgte der Einbau eines Dampfkessels. 1890 wurde die Mühle stillgelegt und teilweise abgebrochen. Im Jahr 1984 zerstörte ein Brand auch den Rest des Gebäudes. Heute ist auf dem einstigen Gelände eine Brücke zu finden.

Adresse

Steinweg 47
99974 Mühlhausen

Ehemalige Kettenmühle

Die erste Erwähnung der ehemaligen Kettenmühle erfolgte im Jahr 1418.  Sie wurde zur Metallbearbeitung (Kettenhemden, Harnische etc.) genutzt. Später erfolgte die Nutzung als Mahl- und Garnspinnmühle. Im Jahr 1864 war die...

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Die erste Erwähnung der ehemaligen Kettenmühle erfolgte im Jahr 1418.  Sie wurde zur Metallbearbeitung (Kettenhemden, Harnische etc.) genutzt. Später erfolgte die Nutzung als Mahl- und Garnspinnmühle. Im Jahr 1864 war die Kettenmühle die erste Mühle der Stadt, die auf Dampfmaschinenantrieb umgestellt wurde. Im Jahr 1894 wurde das Gebäude durch einen Brand vernichtet. Am einstigen Standort befindet sich heute ein Wohngebäude.

Adresse

Kettengasse
99974 Mühlhausen

Ehemalige Kleine Steinbrückenmühle

Die ehemalige Kleine Steinbrückenmühle befand sich direkt gegenüber (hinter) der großen Steinbrückenmühle, auf der anderen Seite des Mühlgrabens. Um 1614 wurde sie als Mahlmühle erbaut. Im Jahr 1862 erfolgte ein Umbau zur...

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Die ehemalige Kleine Steinbrückenmühle befand sich direkt gegenüber (hinter) der großen Steinbrückenmühle, auf der anderen Seite des Mühlgrabens. Um 1614 wurde sie als Mahlmühle erbaut. Im Jahr 1862 erfolgte ein Umbau zur Wollfabrik und zur Spinnerei. Ab 1910 wurden die Mühlräder entfernt und es erfolgte der Einbau einer Turbine. Das Gebäude wurde später zu einem Wohnhaus umgebaut. Heute sind keine Gebäudeteile mehr vorhanden, lediglich eine Mauer direkt am Mühlgraben zeugt von der einstigen Mühle.

Adresse

An der Ammerbrücke
99974 Mühlhausen

Ehemalige Lohmühle

Die ehemalige Lohmühle wurde durch den Ölgraben (Breitsülze alter Lauf) angetrieben. Sie wurde im Jahr 1858 errichtet und verfügte über eines der höchsten Gefälle. Im Jahr 1862 wurde das Gebäude während eines Gewitters...

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Die ehemalige Lohmühle wurde durch den Ölgraben (Breitsülze alter Lauf) angetrieben. Sie wurde im Jahr 1858 errichtet und verfügte über eines der höchsten Gefälle. Im Jahr 1862 wurde das Gebäude während eines Gewitters beschädigt. Ab 1864 beherbergte das Gebäude eine Dampfspinnerei, die mithilfe eines Dampfkessels betrieben wurde. Ab 1912 war auf dem Gelände ein landwirtschaftlicher Betrieb untergebracht. Im Jahr 1954 erfolgte der Abbau des Mühlrades. 1956 konnte man noch die Wehre sehen.

Adresse

Danielsberg 1
99974 Mühlhausen

Ehemalige Malzmühle

Die ehemalige Malzmühle wird auch als Brücken- oder Entenbühlmühle bezeichnet. Sie wurde im Jahr 1252 erstmals erwähnt und ist damit eine der ältesten Mühlen der Innenstadt.  Auch ihre Nutzung im Laufe der Zeit ist immer gleich...

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Die ehemalige Malzmühle wird auch als Brücken- oder Entenbühlmühle bezeichnet. Sie wurde im Jahr 1252 erstmals erwähnt und ist damit eine der ältesten Mühlen der Innenstadt.  Auch ihre Nutzung im Laufe der Zeit ist immer gleich geblieben. Sie war immer eine Malzmühle. Im Jahr 1914 erfolgte jedoch der Abriss der Mühle und schaffte Platz für Neues. An deren Stelle wurde im Jahr 1937 der Entenbühlbrunnen errichtet, der heute noch zu sehen ist und ein lauschiges Plätzchen mit Sitzbänken zur Erholung darstellt.

Adresse

Brückenstraße
99974 Mühlhausen

Ehemalige Meißnersmühle

Die ehemalige Meißnersmühle wurde 1388 erstmals erwähnt. Sie lag an der Schwemmnotte und war somit eine der Altstadtmühlen. Leider fiel sie im Jahr 1689 einem Stadtbrand zum Opfer und brannte völlig nieder. Sie wurde danach als...

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Die ehemalige Meißnersmühle wurde 1388 erstmals erwähnt. Sie lag an der Schwemmnotte und war somit eine der Altstadtmühlen. Leider fiel sie im Jahr 1689 einem Stadtbrand zum Opfer und brannte völlig nieder. Sie wurde danach als Mahlmühle wiederaufgebaut. Im Jahr 1885 erfolgte eine kurzzeitige Stilllegung. Kurz darauf wurde sie  jedoch als Kalkmühle weitergenutzt. Das einstige Gebäude in der Meißnersgasse 7 wurde im Jahr 1989 abgerissen.

Adresse

Meißnersgasse
99974 Mühlhausen

Ehemalige Obermühle

Die erste Erwähnung der ehemaligen Obermühle erfolgte im Jahr 1418 als Hohe Mühle. Sie wurde zuerst als Lohmühle und später als Mahl-, Maschinen- und Spinnmühle (Fam. Lutteroth) genutzt. Im Jahr 1983 erfolgte der Einbau einer...

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Die erste Erwähnung der ehemaligen Obermühle erfolgte im Jahr 1418 als Hohe Mühle. Sie wurde zuerst als Lohmühle und später als Mahl-, Maschinen- und Spinnmühle (Fam. Lutteroth) genutzt. Im Jahr 1983 erfolgte der Einbau einer Dampfmaschine in die Mühle und sorgte somit für eine Modernisierung. 1922 wurde eine Metallwarenfabrik auf dem Gelände der Obermühle errichtet. Zum Abriss der Fabrik kam es in den 1970er Jahren. Das sehenswerte Renaissanceportal konnte an den Fundus des Heimatmuseums übergeben werden.

Adresse

Obermühlenweg
99974 Mühlhausen

Ehemalige Papiermühle

Die ehemalige Papiermühle hatte als Besonderheit einen eigenen Mühlgraben, der von der Unstrut abgezweigte und wieder zugeführt wurde. Um 1450 wurde die Mühle erstmals als Eisenhütte erwähnt. Im Jahr 1586 wurde die damalige...

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Die ehemalige Papiermühle hatte als Besonderheit einen eigenen Mühlgraben, der von der Unstrut abgezweigte und wieder zugeführt wurde. Um 1450 wurde die Mühle erstmals als Eisenhütte erwähnt. Im Jahr 1586 wurde die damalige Walkmühle durch Hochwasser zerstört, welches sogar die Ammerbrücke wegriss. 1602 erfolgen der Wiederaufbau und die vielseitige Nutzung als Mahl-, Polier-, Lederwalk-, Ziegel-, Öl-, Holz- und Waschmühle. Im Jahr 1829 baute ein Onkel von Johann August Röbling die Mühle zur Papiermühle um. Im Jahr 1851 wurde die Mühle zur Spinnerei umgebaut. 1865 erfolgte der Einbau eines Dampfkessels.  Zahlreiche Unstrutüberschwemmungen, teilw. auch das Abrutschen der Uferböschung und Brände prägen die weitere Geschichte der Mühle. 1924 wird eine Turbine eingebaut. Ab 1970 wird die Mühle verstaatlicht und Teil des VEB Textilwerke Mühlhausen. Der Abriss des Gebäudes erfolgt 2002/2003 und ein Wiederaufbau als Pflegeeinrichtung 2011.

Adresse

Papiermühlenweg 39
99974 Mühlhausen

Ehemalige Pfeffermühle

Die ehemalige Pfeffermühle wurde 1371 erbaut. Sie wurde erst als  Senfmühle und später als Mahl- und Gewürzmühle genutzt. Ab dem Jahr 1751 arbeitete sie als Walk-, Loh- und Waschmühle. Ab 1858 erfolgte der Einbau eines...

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Die ehemalige Pfeffermühle wurde 1371 erbaut. Sie wurde erst als  Senfmühle und später als Mahl- und Gewürzmühle genutzt. Ab dem Jahr 1751 arbeitete sie als Walk-, Loh- und Waschmühle. Ab 1858 erfolgte der Einbau eines Dampfkessels und im Jahr 1890 der Abbau des Wasserrades. Zum Abriss des Gebäudes und der Errichtung von Neubauten auf dem Areal (heutiges Jakobiviertel) kam es im Jahr 1987. Der ehemalige Türsturz konnte bewahrt werden und befindet sich heute im Lapidarium hinter der Kornmarktkirche.

Adresse

Felchtaer Straße 18
99974 Mühlhausen

Ehemalige Pulvermühle

Die Entstehungsgeschichte der ehemaligen Pulvermühle ist unbekannt. Im Jahr 1620 wurde sie erstmals erwähnt. Wahrscheinlich wurde sie nur kurzzeitig als Pulvermühle in Betrieb genommen, da es durch die Nähe zur Innenstadt zu...

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Die Entstehungsgeschichte der ehemaligen Pulvermühle ist unbekannt. Im Jahr 1620 wurde sie erstmals erwähnt. Wahrscheinlich wurde sie nur kurzzeitig als Pulvermühle in Betrieb genommen, da es durch die Nähe zur Innenstadt zu gefährlich gewesen wäre. Später wurde die Mühle als Stampfmühle für Färbeholz genutzt. Seit 1895 ging die Mühle in städtisches Eigentum über. Heute ist sie nicht mehr erhalten.

Adresse

Wanfrieder Strße 159
99974 Mühlhausen

Ehemalige Rabinzmühle

Die ehemalige Rabinzühle ist eine der wenig bekannten Mühlen der Stadt. Sie bestand nur kurze Zeit und befand sich in der Nähe der dicken Linde im Johannistal.  Sie wurde circa um 1700 erbaut und nach dem einstigen Besitzer mit...

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Die ehemalige Rabinzühle ist eine der wenig bekannten Mühlen der Stadt. Sie bestand nur kurze Zeit und befand sich in der Nähe der dicken Linde im Johannistal.  Sie wurde circa um 1700 erbaut und nach dem einstigen Besitzer mit dem Namen Rabinz benannt. Da sie nicht an einem Bachlauf lag wurde sie durch eine Quelle angetrieben. Leider versiegte diese nach einem Erdbeben.

Adresse

Johannistal
99974 Mühlhausen

Ehemalige Rote Löwenmühle

Die ehemalige Rote Löwenmühle wurde im Jahr 1502 erbaut und zunächst als Papiermühle genutzt. Doch aufgrund starker Wasserverschmutzung erfolgte im Jahr 1580 der Umbau zur Mahlmühle.  Später kam es zu einer Umnutzung als Loh- und...

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Die ehemalige Rote Löwenmühle wurde im Jahr 1502 erbaut und zunächst als Papiermühle genutzt. Doch aufgrund starker Wasserverschmutzung erfolgte im Jahr 1580 der Umbau zur Mahlmühle.  Später kam es zu einer Umnutzung als Loh- und Spinnmühle. Ab 1902 gehörte die Mühle zum Besitz einer Eisengießerei. In den Jahren 1958-1965 wurde die Mühlentechnik abgebaut. Der Mühlstein wird heute im Foyer des Rathauses ausgestellt. Das Gebäude wurde später von der VEB Blech- und Biegemaschinen genutzt. Seit 1994 kam es immer mehr zum Verfall des Gebäudes und schließlich 2007 zum Abriss. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Gelände ein Wohnpark.

Adresse

Zur Roten Löwenmühle 8-14
99974 Mühlhausen

Ehemalige Schneidemühle

Am Standort der ehemaligen Schneidemühle befindet sich heute die Kulturstätte Schwanenteich. 1290 wurde die Mühle erstmals als Popperöder Mühle erwähnt. Im Jahr 1546 erfolgte der Neubau als Schneidemühle. Sie arbeitete als...

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Am Standort der ehemaligen Schneidemühle befindet sich heute die Kulturstätte Schwanenteich. 1290 wurde die Mühle erstmals als Popperöder Mühle erwähnt. Im Jahr 1546 erfolgte der Neubau als Schneidemühle. Sie arbeitete als Sägemühle, deren Gewerk die Fertigung von Balken, Bohlen und Dielen aus Baumstämmen beinhaltete. 1786 erfolgte der Anbau einer Walkmühle (Weißgerber- bzw. Lederwalkmühle). Im Jahr 1885 wurde ein Kesselhaus für eine Dampfmaschine (statt Wasserkraft) gebaut. Der Abriss erfolgte 1896 und brachte Platz für den Neubau einer Gastwirtschaft.

Adresse

Schwanenteichallee 33
99974 Mühlhausen

Ehemalige Stegmühle

Die ehemalige Stegmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar und lag am sogenannten Mühlgraben. Sie ist mit aller Wahrscheinlichkeit die erwähnte Mühle in der Urkunde vom Reichsstädtischen Archiv Mühlhausen...

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Die ehemalige Stegmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar und lag am sogenannten Mühlgraben. Sie ist mit aller Wahrscheinlichkeit die erwähnte Mühle in der Urkunde vom Reichsstädtischen Archiv Mühlhausen von 1139. Sie wurde als Mahl-, Öl- und Lohmühle genutzt.

Ihren Namen hat die Stegmühle von einem Steg, der an ihrem Standort über die Unstrut führte. Im Jahr 1991 wurde das Mühlengebäude abgerissen. Auf dem einstigen Grundstück befinden sich heute Wohngebäude.  

Adresse

Stegmühle
99974 Mühlhausen OT Görmar

Ehemalige Untere Dorfmühle

Die sogenannte Untere Dorfmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar. Sie lag nahe an einer Steinbrücke über die Unstrut und wurde deshalb auch Steinbrückenmühle genannt. Sie wurde als Mahlmühle und...

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Die sogenannte Untere Dorfmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar. Sie lag nahe an einer Steinbrücke über die Unstrut und wurde deshalb auch Steinbrückenmühle genannt. Sie wurde als Mahlmühle und Walzmühle genutzt. Ab 1802 wird sie als Ölmühle in einer Übersicht geführt. Im Jahr 1883 kam es zum Umbau zu einer Wollgarnspinnerei. Viele Jahre gab es auf dem Gelände eine industrielle Nutzung, die bis in die Neuzeit reichte. 1990 wurden die Gebäude noch als Lager genutzt. 1997 erfolgte der Abriss.

Adresse

Kirchberg
99974 Mühlhausen

Ehemalige Windmühle am Stadtberg

Die ehemalige Windmühle am Mühlhäuser Stadtberg befand sich am heutigen Goetheweg. Sie wurde 1859 als Holländer-Turmwindmühle erbaut und bestand aus Ziegeln. Bis 1890 wurde sie als Mühle betrieben. Im Jahr 1904 eröffnete ein...

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Die ehemalige Windmühle am Mühlhäuser Stadtberg befand sich am heutigen Goetheweg. Sie wurde 1859 als Holländer-Turmwindmühle erbaut und bestand aus Ziegeln. Bis 1890 wurde sie als Mühle betrieben. Im Jahr 1904 eröffnete ein Kaffee-, Milch- und Kuchengeschäft. In den 80iger Jahres des 20. Jahrhunderts sollte sie wieder eine gastronomische Nutzung erfahren, doch wurde dieses Vorhaben nicht umgesetzt. Nach der Wende verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 2004 saniert und zum Wohnhaus ausgebaut. Mit dem Erhalt konnte zumindest ein Bruchstück Mühlhäuser Mühlengeschichte sichtbar erhalten werden.

Adresse

Goetheweg 43a
99974 Mühlhausen

Ehemalige Walkmühle

Die ehemalige Walkmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar. Görmar liegt ebenfalls an der Unstrut. An einem Seitenarm des Mühlgrabens vor dem Unstrutwehr in Görmar befand sich die Walkmühle. Die gefertigte...

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Die ehemalige Walkmühle befand sich im heutigen Ortsteil von Mühlhausen, in Görmar. Görmar liegt ebenfalls an der Unstrut. An einem Seitenarm des Mühlgrabens vor dem Unstrutwehr in Görmar befand sich die Walkmühle. Die gefertigte Walkware gehörte zum Tuchmacherhandwerk. Sogar im 19. Jahrhundert wurde die Mühle noch als Walkmühle genutzt. Spätestens jedoch mit einem Verkauf im Jahr 1925 endete der Mühlenbetrieb. Das Gebäude wurde in den Jahren um 1990 aus- und umgebaut und beherbergt heute ein Wohnhaus.

Adresse

Walkmühlenstraße
99974 Mühlhausen OT Görmar

Ehemalige Ziegelmühle

Die ehemalige Ziegelmühle befand sich am Unstrutabzweig vor dem Wendewehr, einem offiziellen „Mühlgraben“ von circa 1,6 km Länge. Am Mühlgraben hatten einst 5 Mühlen ihr Gewerk. Im Jahr 1355 entstand die Ziegelmühle, welche das...

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Die ehemalige Ziegelmühle befand sich am Unstrutabzweig vor dem Wendewehr, einem offiziellen „Mühlgraben“ von circa 1,6 km Länge. Am Mühlgraben hatten einst 5 Mühlen ihr Gewerk. Im Jahr 1355 entstand die Ziegelmühle, welche das Mahlen von Rohton als Gewerk hatte. Der Name der Ziegelstraße, die 1604 erstmals genannt wird, ist auf die Ziegelmühle zurückzuführen. Eine Ziegelhütte oder Ziegelei ist nicht nachgewiesen. Die Namensgebung für das Wendewehr, als das „Ziegelmüllerswehr“ wird auch auf die Ziegelmühle zurückgeführt. Schon im Jahr 1577 bestand die Mühle nicht mehr.

Adresse

An der Unstrut
99974 Mühlhausen