Steinerne Zeitzeugen 

Unsere Highlights

Sie als Besucher sind offen für Neues und haben meist den besonderen Blick für die zahlreichen Bürger- und Fachwerkhäuser, die man im gesamten Altstadtgebiet von Mühlhausen entdecken kann.

Liebevoll saniert, erscheinen viele im neuen Glanz. Das Mühlhausen mit seinem Fachwerkbestand der regionalen Strecke der Deutschen Fachwerkstraße vom Harz zum Thüringer Wald angehört, spricht für sich.

Fachwerkhaus "Zellscher Hof"

Der „Zellsche Hof“ ist ein Bürgerhaus mit bewegter Geschichte und befindet sich in der Mühlhäuser Holzstraße.

zur Geschichte:

Der "Zellsche Hof" wurde 1658-60 anstelle des 1649 abgebrannten Stadthofes des Eichsfeld Klosters Zella...

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Der „Zellsche Hof“ ist ein Bürgerhaus mit bewegter Geschichte und befindet sich in der Mühlhäuser Holzstraße.

zur Geschichte:

Der "Zellsche Hof" wurde 1658-60 anstelle des 1649 abgebrannten Stadthofes des Eichsfeld Klosters Zella erbaut. Er war ein Vorbild vieler Mühlhäuser Bürgerhäuser und im 18. Jhd. Turn- und Taxischer Posthof. Mit der Säkularisation des Klosters ging das Gebäude 1810 in Privateigentum über. Die beiden in Stein gehauenen Rosetten erinnern an die alte Braugerechtigkeit in Mühlhausen. In diesem historischen Gebäude befand sich 1937 ein Autowaschplatz, eine Reparaturwerkstatt und eine Tankstelle.

Adresse

Holzstraße 1
99974 Mühlhausen

Haus der Fleischerinnung

1577/78 wurde mit den abgebrochenen Steinen der Johanniskirche der Vorgängerbau des Fleischhauses errichtet worden. Das Erdgeschoss beherbergte die Fleischbänke. Im Obergeschoss befand sich ein Saal für die Jahrmarktstände der...

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1577/78 wurde mit den abgebrochenen Steinen der Johanniskirche der Vorgängerbau des Fleischhauses errichtet worden. Das Erdgeschoss beherbergte die Fleischbänke. Im Obergeschoss befand sich ein Saal für die Jahrmarktstände der Tuchhändler. Hier wurde auch Theater aufgeführt. 1880-1882 wird auf der Stelle des einstigen Gildehauses der Fleischhauer das neue "kaiserliche Post- und Telegraphenamt" erbaut. 1883 wird das neue Postgebäude auf dem Obermarkt wird in Betrieb genommen. Bis in die Neuzeit blieb das Gebäude als Postamt erhalten.

Adresse

Obermarkt 1
99974 Mühlhausen

Brotlaube

Unweit von der Marienkirche gelegen befindet sich der Obermarkt mit zwei repräsentativen Gebäuden. Der massive barocke Baukörper der Brotlaube schließt den Obermarkt nach westlicher Richtung hin ab. Das Gebäude wurde von 1714 bis...

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Unweit von der Marienkirche gelegen befindet sich der Obermarkt mit zwei repräsentativen Gebäuden. Der massive barocke Baukörper der Brotlaube schließt den Obermarkt nach westlicher Richtung hin ab. Das Gebäude wurde von 1714 bis 1723 über einem fünfjochigen Gewölbekeller aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts, an der Stelle der alten oberen Laube, errichtet und erhielt seinen Namen von den Verkaufsständen der Bäcker.

Adresse

Obermarkt 21
99974 Mühlhausen

Deutschordenshof der Oberstadt

Das Haus war von der Mitte des 13. bis Mitte des 16. Jahrhundert Sitz der Deutschordensherren in der Oberstadt. Von Februar 1525 bis Mai 1525 wird es das Wohnhaus Thomas Müntzers. In der gegenüberliegenden Marienkirche predigte...

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Das Haus war von der Mitte des 13. bis Mitte des 16. Jahrhundert Sitz der Deutschordensherren in der Oberstadt. Von Februar 1525 bis Mai 1525 wird es das Wohnhaus Thomas Müntzers. In der gegenüberliegenden Marienkirche predigte der neben Martin Luther bekannte Reformator und rückte die Stadt zu Zeiten des Bauernkrieges in den Mittelpunkt deutscher Geschichte. Nach Weggang des Deutschen Ordens wird das Gebäude das Pfarrhaus von St. Marien bis 1975.

Am 28.01.1800 wurde Friedrich August Stüler hier geboren. Stüler war einer der bedeutendsten Baumeister seiner Zeit. Neben dem Neuen Museum in Berlin entwarf der „Architekt des Königs“ Friedrich Wilhelms IV. zahlreiche brandenburgische Kirchen und Herrensitze, aber auch international war der umtriebige Mühlhäuser regelmäßig tätig.

Heute beherbergt das Haus den Verwaltungssitz des Kirchenkreises Mühlhausen.

Adresse

Bei der Marienkirche 9
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus am Steinweg 84

Das Gebäude ist ein liebevoll saniertes Fachwerkhaus in der Einkaufsstraße von Mühlhausen, dem Steinweg. Es besticht durch eine untypische und schmuckvolle Farbgestaltung. 

zur Geschichte:

Das Fachwerkhaus wurde nach 1689 erbaut....

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Das Gebäude ist ein liebevoll saniertes Fachwerkhaus in der Einkaufsstraße von Mühlhausen, dem Steinweg. Es besticht durch eine untypische und schmuckvolle Farbgestaltung. 

zur Geschichte:

Das Fachwerkhaus wurde nach 1689 erbaut. Im 1. Obergeschoss findet man mit durchgehender aufgesetzter Hausschrift eine einmalige Fassung von marmoriertem Holzwerk. Dies ist einzigartig in der Region Nordthüringen. Für Fachwerkkenner interessant ist ein Palmettenstab zwischen den abgeschlagenen Balkenköpfen und darüber ein durchlaufender Eierstab mit Relief. Das Fachwerk wurde 1993 freigelegt.

Adresse

Steinweg 84
99974 Mühlhausen

Fachwerkgebäude "Schmalstes Haus" am Steinweg 78

Das „schmalste Haus“ in Mühlhausen befindet sich am Steinweg 78.  Die Breite beträgt gerade mal 4,25 Meter. 70 Stufen führen vom Keller bis zum Dach. Das Haus besitzt eine sehenswerte Fachwerkfassade.

zur Geschichte: 

Das Haus...

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Das „schmalste Haus“ in Mühlhausen befindet sich am Steinweg 78.  Die Breite beträgt gerade mal 4,25 Meter. 70 Stufen führen vom Keller bis zum Dach. Das Haus besitzt eine sehenswerte Fachwerkfassade.

zur Geschichte: 

Das Haus wurde im 17. Jahrhundert gebaut und 1906 umgebaut. Viele Jahrzehnte wurde es von Hutmachern als Geschäftsraum genutzt. Eine umfassende Sanierung erfolgte im Jahr 2000. Seit 2006 befindet sich „Die Goldschmiede“ in dem Gebäude- eine Manufaktur, die die alte Handwerkstradition der Schmuckherstellung bewahrt und weiterführt.

Adresse

Steinweg 78
99974 Mühlhausen

Jugendstilgebäude am Steinweg 33

Eines der interessantesten und wertvollsten Beispiele des Jugendstils ist das sehenswerte Gebäude am Steinweg 33. Eigentlich ist das Gebäude ein herkömmliches Giebelhaus mit einem Fachwerkerker. Jedoch verleihen die...

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Eines der interessantesten und wertvollsten Beispiele des Jugendstils ist das sehenswerte Gebäude am Steinweg 33. Eigentlich ist das Gebäude ein herkömmliches Giebelhaus mit einem Fachwerkerker. Jedoch verleihen die Jugendstilelemente am Giebelumriss und an den Fensterumrahmungen dem Haus seinen besonderen Charakter.               

Zur Geschichte:

Das Haus wurde 1902 im Jugendstil erbaut. Es verfügt über einen Fachwerkerker mit Farbfenstern und einem „Bienenkorb“ unter dem Erker (an der Hausecke). Von 1930 bis 2017 befand sich in dem Gebäude das Lederwarengeschäft Beyreiß. Zum Laden gehörte von Anfang an eine Werkstatt. Dort wurden Koffer aller Art und Ranzen gefertigt, aber vor allem Reparaturen vorgenommen.

„Koffer-Beyreiß“ ist als einer der wenigen privaten Händler Mühlhausens immer in Privatbesitz geblieben.

Adresse

Steinweg 33
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus „Mühlhäuser Hof"

Der „Mühlhäuser Hof“ wurde auf dem Gelände des ehemaligen Dominikaner Klosters 1689 nach dem großen Stadtbrand errichtet. Im 19. Jhd. war im Gebäude eine Bierbrauerei mit Ausschank und eine Gaststätte. Seit 2006 ist der...

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Der „Mühlhäuser Hof“ wurde auf dem Gelände des ehemaligen Dominikaner Klosters 1689 nach dem großen Stadtbrand errichtet. Im 19. Jhd. war im Gebäude eine Bierbrauerei mit Ausschank und eine Gaststätte. Seit 2006 ist der „Mühlhäuser Hof“ ein Vier-Sterne-Hotel.

zur Geschichte:

Bei dem Gebäude Steinweg 65 handelt es sich um ein Ackerbürgerhaus eines Vollbürgers mit Braurecht aus dem Jahre 1689 (Inschrift). Die Hofanlage Steinweg 65/ Breitenstraße 1 war bis zum 1. Weltkrieg Standort einer Brauerei. Die Anfangsbebauung nach 1689 dürfte neben dem Haupthaus aus älteren Bauresten bestanden haben, spätestens um 1800 entstand ein vollständiger geschlossener Vierseitenhof. An den Innenhof angrenzend befindet sich die Ruine der ehemaligen Predigerkirche St. Peter und Paul. Der hohe und verstärkte Dachboden über drei Ebenen (mit liegendem Stuhl) deutet eine Gerbernutzung an.

Adresse

Steinweg 65
99974 Mühlhausen

Ehemaliges Gerberinnungshaus

Ein wichtiger Gewerbezweig waren in Mühlhausen die Gerber. Die neun Weiß- und die 39 Lohgerber hatten ihre Häuser meist an den verschiedenen Straßenbächen der Stadt. Die Gerberhäuser in der Kuttelgasse und das Gerberinnungshaus...

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Ein wichtiger Gewerbezweig waren in Mühlhausen die Gerber. Die neun Weiß- und die 39 Lohgerber hatten ihre Häuser meist an den verschiedenen Straßenbächen der Stadt. Die Gerberhäuser in der Kuttelgasse und das Gerberinnungshaus am Entenbühl bezeugen noch heute die Bedeutung der einstigen Zunft. Das Gebäude des ehemaligen Gerberinnungshauses stammt im Wesentlichen aus dem Jahre 1689. Erworben wurde das Gebäude durch die Gerberfamilie Demme vermutlich 1744 (Schlussstein über der Tür). Bereits 1752 wurde das traufständige Gebäude um das 2. Obergeschoss aufgestockt. Eine weitere Aufstockung bis zum First erfolgte 1887. Das teilweise einsturzgefährdete Haus wurde 1999/2000 aufwendig saniert. Es erstrahlt im neuen Glanz und man bekommt als Betrachter eine Vorstellung, wie das gesamte Gerberviertel aussehen könnte.

Adresse

Entenbühl 3
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus in der Jakobistraße 8

Das sehenswerte Haus befindet sich in einem nicht stark frequentierten Wohngebiet in der Altstadt von Mühlhausen. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind Plattenbauten aus der DDR-Zeit zu finden, aber auch liebevoll sanierte...

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Das sehenswerte Haus befindet sich in einem nicht stark frequentierten Wohngebiet in der Altstadt von Mühlhausen. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind Plattenbauten aus der DDR-Zeit zu finden, aber auch liebevoll sanierte Bürgerhäuser und die Mühlhäuser Jakobikirche. 

zur Geschichte:

Das Haus wurde 1571 erbaut und gilt in Mühlhausen als ein bescheidener Ableger des niedersächsischen Fachwerkstils des 16. Jahrhundert. Auffällig sind die niedersächsischen Schmuckformen im Obergeschoss, wie Sonnenräder, Zauberknoten und Maßwerkrosette. Weiterhin befinden sich Zahnschnitt und runder Taustab als Fachwerk am Haus.

Adresse

Jakobistraße 8
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus "Brauhaus zum Löwen"

Das Gebäude des Brauhauses zum Löwen am Kornmarkt hat eine sehenswerte und detailverliebte Fassade. Ab 1780 diente es fast 200 Jahre als Apotheke und trug den Namen „Löwen-Apotheke“. Ein Name, der für das „Brauhaus zum Löwen“...

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Das Gebäude des Brauhauses zum Löwen am Kornmarkt hat eine sehenswerte und detailverliebte Fassade. Ab 1780 diente es fast 200 Jahre als Apotheke und trug den Namen „Löwen-Apotheke“. Ein Name, der für das „Brauhaus zum Löwen“ Pate stand. Die Fassade und Elemente im Inneren deuten auf die frühere Nutzung als Apotheke hin. Das heutige Gasthaus mit hauseigener Brauerei, Hotelbetrieb und einem reizvollen Biergarten mit Blick auf die Kornmarktkirche lädt zum Verweilen ein.

zur Geschichte: 

Der Vorgängerbau, die "Löwenapotheke" wurde in der 2. Hälfte des 16. Jhd. erbaut. Die Pfeilerhalle und das Nachbarhaus wurden in den Neubau von 1707-1713 einbezogen. 1992/1993 erfolgte eine umfassende Sanierung.

Adresse

Felchtaer Straße 2-4
99974 Mühlhausen

Deutschordenshof der Unterstadt

Die ehemalige Deutschordenskomturei der Unterstadt befindet sich in der Nähe der Divi Blasii Kirche. Der heutige Bau erhielt seine Gestalt 1715/16, schließt aber wesentlich ältere Bauteile ein. So auch die Annenkapelle (1290) mit...

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Die ehemalige Deutschordenskomturei der Unterstadt befindet sich in der Nähe der Divi Blasii Kirche. Der heutige Bau erhielt seine Gestalt 1715/16, schließt aber wesentlich ältere Bauteile ein. So auch die Annenkapelle (1290) mit einem sehr schönen Kreuzrippengewölbe. Trotz ihrer ohnehin tieferen Lage (durch mittelalterliche Auffüllung), befinden sich unter der Kapelle noch ältere Keller. Im Jahr 1961 wurden bei Erdarbeiten sogar eine mittelalterliche Wasserzuführung und eine Steinofen-Warmluftheizung freigelegt.

Das heutige Gebäude beherbergt das Gemeindebüro der Kirchengemeinden in Mühlhausen. Hier finden Gottesdienste und Veranstaltungen statt.

Adresse

Kristanplatz 1
99974 Mühlhausen

Küsterhaus der Divi-Blasii-Kirche

Nach Holzaltersbestimmung wird das Baujahr auf 1742 datiert. Das innen weitgehend veränderte Fachwerkgebäude besticht in seinem Gebäudeäußeren durch die schlichte Fachwerkkonstruktion mit bündig schließenden Stockwerken unter...

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Nach Holzaltersbestimmung wird das Baujahr auf 1742 datiert. Das innen weitgehend veränderte Fachwerkgebäude besticht in seinem Gebäudeäußeren durch die schlichte Fachwerkkonstruktion mit bündig schließenden Stockwerken unter einem Walmdach. In dem ehemaligen "Küsterhaus" der Kirchengemeinde Divi-Blasii wurde im oberen Stockwerk 2012 eine Ferienwohnung integriert.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant mit Außengastronomie. Hier kann man bei einem genussvollen Essen einen wunderbaren Blick auf die Divi-Blasii-Kirche genießen.

Adresse

Johann-Sebastian-Bach-Platz 3
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus Farbenhaus-Cramer

Das Farbenhaus Cramer ist eines der liebevoll sanierten Bürgerhäuser am Untermarkt und verfügt über einen sehr schönen Innenhof. 

zur Geschichte: 

Das Gebäude wurde 1562 aus Steinen der Nikolaikirche in Görmar und der...

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Das Farbenhaus Cramer ist eines der liebevoll sanierten Bürgerhäuser am Untermarkt und verfügt über einen sehr schönen Innenhof. 

zur Geschichte: 

Das Gebäude wurde 1562 aus Steinen der Nikolaikirche in Görmar und der Danielskapelle bei Ammern erbaut. Es wurde als erstes evangelisches Gymnasium unter dem Patronat des Deutschen Ordens eröffnet, aber nur bis 1580 genutzt. Seit 1604 ist das Gebäude im Privatbesitz verschiedener Eigentümer, seit 1961 Firmensitz der Firma Cramer. Die Fachwerkgeschosse sind unter Putz verborgen.

Adresse

Untermarkt 6
99974 Mühlhausen

Beurenhof

Der Beurenhof gehört zu den vielen sehenswerten Bürgerhäusern am Mühlhäuser Untermarkt. Das Gebäude besticht durch seine liebvolle Sanierung, ansprechender Dekoration und gepflegtem Erscheinungsbild.

zur Geschichte:

Der Stadthof...

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Der Beurenhof gehört zu den vielen sehenswerten Bürgerhäusern am Mühlhäuser Untermarkt. Das Gebäude besticht durch seine liebvolle Sanierung, ansprechender Dekoration und gepflegtem Erscheinungsbild.

zur Geschichte:

Der Stadthof des Eichsfeld-Klosters Beuren, der „Bürenhof“ wird 1251 erstmalig erwähnt. Das Gebäude in seiner jetzigen formalen Ausprägung wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahre 1550 neu gebaut. Nach Auflösung des Klosters ging der Beurenhof 1810 zurück in Privatbesitz. Wegen seiner großen Toreinfahrt wurde er am Anfang des 19. Jahrhunderts für Theateraufführungen genutzt, an denen bis zu 120 Besucher teilnehmen konnten. Das Gebäude wurde am Ende des 19. Jahrhunderts als Weingroßhandlung, Strumpffabrik und Sitz der Entwicklungsabteilung des Röhrenwerkes genutzt. Nach umfassender Sanierung ab 2008 beherbergt das Gebäude nun ein Seniorenheim.

Adresse

Untermarkt 7
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus am Untermarkt 15

Das sehenswerte Fachwerkhaus befindet sich am Untermarkt 15 und ist seit vielen Jahrhunderten eine Bäckerei.

zur Geschichte:

Das heutige Gebäude ist von 1631, das verputzte Fachwerk mit den Andreaskreuzen wurde 1952 freigelegt. Von...

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Das sehenswerte Fachwerkhaus befindet sich am Untermarkt 15 und ist seit vielen Jahrhunderten eine Bäckerei.

zur Geschichte:

Das heutige Gebäude ist von 1631, das verputzte Fachwerk mit den Andreaskreuzen wurde 1952 freigelegt. Von besonderer Baukunst zeugt an der Südseite des Untermarktes und der Ostseite der angrenzenden Brunnenkreßstraße ein langgezogenes Fachwerkhaus. Die Giebelseite präsentiert sich mit nahezu sechs Metern Breite, während das Gebäude fast zwanzig Meter lang ist. Das „Bäckerhaus“ weist eine Inschrift mit dem Baujahr 1631 auf, doch schon im Jahr 1365 versorgten sich hier Mühlhäuser Bürger mit Brot und Backwaren. Besonders erwähnenswert ist der geschnitzte Neidkopf an der Hausecke. Fachwerkelemente sind Vorkragungen mit Taustab und in den Brüstungsfeldern der Obergeschosse eingezapfte Stühle und Streben.

Adresse

Untermarkt 15
99974 Mühlhausen

Fachwerkhaus "Tilesius Haus"

Das Haus ist ein Schmuckstück mit einer reichverzierten Fassade am Mühlhäuser Untermarkt. Es erstrahlt nach einer umfassenden Sanierung wieder im neuen Glanz.

zur Geschichte:

Das "Tilesius Haus" am Untermarkt 16 wurde 1729 im...

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Das Haus ist ein Schmuckstück mit einer reichverzierten Fassade am Mühlhäuser Untermarkt. Es erstrahlt nach einer umfassenden Sanierung wieder im neuen Glanz.

zur Geschichte:

Das "Tilesius Haus" am Untermarkt 16 wurde 1729 im Rokoko-Stil erbaut. Der Bewohner Adolph Gottlieb Tilesius war der letzte Bürgermeister (1794-1802) der Freien Reichsstadt Mühlhausen. Er wurde 1802 auf dem Neuen Friedhof an der Eisenacher Straße begraben.

Unter dem Haus gibt es noch ältere Gewölbekeller des Vorgängerbaues. In der DDR-Zeit befand sich hier die Abteilung Volksbildung des Rates des Kreises.

Adresse

Untermarkt 16
99974 Mühlhausen

Geburtshaus von Johann August Röbling

Das Geburtshaus von Johann August Röbling befindet sich in der Görmarstraße. Er ist ein deutsch- amerikanischer Ingenieur und Brückenbauer. Weltbekannt wurde er als Konstrukteur der Brooklyn Bridge in New York. Am 30. September...

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Das Geburtshaus von Johann August Röbling befindet sich in der Görmarstraße. Er ist ein deutsch- amerikanischer Ingenieur und Brückenbauer. Weltbekannt wurde er als Konstrukteur der Brooklyn Bridge in New York. Am 30. September 1837 erhielt er die Einbürgerungsurkunde der USA und nannte sich von da an John A. Roebling.

Adresse

Görmarstraße 5
99974 Mühlhausen

Ehemaliges „Gasthaus zum Schiffchen“

Das Vorderhaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und als Gasthaus genutzt. Danach erfolgte die Nutzung als Gerberei bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute befindet sich das Haus einen sanierungsbedürftigen Zustand.

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Das Vorderhaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und als Gasthaus genutzt. Danach erfolgte die Nutzung als Gerberei bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute befindet sich das Haus einen sanierungsbedürftigen Zustand.

Adresse

Görmarstraße 68
99974 Mühlhausen

Hautpmannshof

Nach einem Brand 1689 wurde der heutige Hauptmannshof um 1700 neu errichtet. Er diente als Waisenhaus. Heute beherbergt das Gebäude nach grundlegender Sanierung die Städtische Wohnungsgenossenschaft.

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Nach einem Brand 1689 wurde der heutige Hauptmannshof um 1700 neu errichtet. Er diente als Waisenhaus. Heute beherbergt das Gebäude nach grundlegender Sanierung die Städtische Wohnungsgenossenschaft.

Adresse

Hauptmannstraße 7
99974 Mühlhausen

Tilesius Gymnasium

Das Schulgebäude des damaligen Reformrealgymnasiums wurde 1927 errichtet.

Die Oberschule An der Burg 19 erhielt 1959 die Bezeichnung "Erweiterte Oberschule" und ab 1975 bis 1990 führte sie den Namen Erweiterte Oberschule "Erich...

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Das Schulgebäude des damaligen Reformrealgymnasiums wurde 1927 errichtet.

Die Oberschule An der Burg 19 erhielt 1959 die Bezeichnung "Erweiterte Oberschule" und ab 1975 bis 1990 führte sie den Namen Erweiterte Oberschule "Erich Weinert".

Seit dem 1. August 1991 beherbergt das Gebäude das staatliche Tilesius Gymnasium, benannt nach dem Mühlhäuser Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau.

Adresse

An der Burg 19
99974 Mühlhausen