Radtouren

Unstrutradweg - von der Quelle bis zur Mündung

Der Unstrutradweg begleitet die Unstrut von der Quelle im Eichsfeld bei Kefferhausen bis zu ihrer Mündung in die Saale bei Naumburg. Da er keine großen Höhenunterschiede zu verzeichnen hat, ist er für Familien mit Kindern gut...

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Der Unstrutradweg begleitet die Unstrut von der Quelle im Eichsfeld bei Kefferhausen bis zu ihrer Mündung in die Saale bei Naumburg. Da er keine großen Höhenunterschiede zu verzeichnen hat, ist er für Familien mit Kindern gut geeignet. Die Unstrut passiert die Städte Dingelstädt, Mühlhausen, Bad Langensalza, Sömmerda, Heldrungen, Artern, Roßleben, Nebra, Laucha und Freyburg. Besuchen Sie die historische Altstadt in Mühlhausen, die Gärten in Bad Langensalza, das Schloss Gebesee, die Wasserburg Heldrungen oder die Modellbahnanlage Wiehe. Es erwarten Sie bekannte Attraktionen wie die Arche Nebra, dem Fundort der Himmelsscheibe, die Rotkäppchen Sektkellerei und das Weltkulturerbe Naumburger Dom.

Achtung: Sperrung zwischen Herbsleben und Gebesee

Die empfohlene Umleitung führt ab Herbsleben über Dachwig bis Walschleben und über den Gera-Radweg bis nach Ringleben. Alternativ ist die Fahrt ab Walschleben über Andisleben nach Gebesee möglich. Die Umleitung ist vor Ort nicht ausgeschildert.

 

 

Startpunkt Quelle der Unstrut, Kefferhausen
Endpunkt Mündung in die Saale, Blütengrund Naumburg

Thüringer Fernradwege - 05 -Unstrut-Werra-Radweg

Auf 113 km Länge verbindet der Radwanderweg Unstrut und Werra. Ausgangspunkt ist Artern. Über Bad Frankenhausen führt der Radweg in die Musik- und Bergstadt Sondershausen mit der ältesten befahrbaren Kaligrube der Welt. Von hier...

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Auf 113 km Länge verbindet der Radwanderweg Unstrut und Werra. Ausgangspunkt ist Artern. Über Bad Frankenhausen führt der Radweg in die Musik- und Bergstadt Sondershausen mit der ältesten befahrbaren Kaligrube der Welt. Von hier aus geht es vorbei am Freiziet- und Erholungspark Possen, ein Abstecher ist lohnenswert, über Ebeleben mit einem sehenswerten Schlosspark und Schlotheim in die altehrwürdige ehemalige Reichsstadt Mühlhausen mit Marienkirche und Thomas-Müntzer-Gedenkstätte. In der Divi-Blasii-Kirche hat Johann Sebastian Bach gewirkt. Weiter geht es über Oberdorla, in dessen Nähe sich der geografische Mittelpunkt Deutschlands und das Opfermoor, eine frühgeschichtliche Kultstätte befinden, nach Langula. Von dort aus lohnt sich ein kleiner Umweg über die "Rote Radroute" bis zum Craulaer Kreuz und auf der "Gelben Route" bis zum Baumkronenpfad. Lassen Sie sich von unberührter Natur und einer artenreichen Tierwelt faszinieren. Genießen Sie auf dem Baumkronenpfad ein fantastisches Panorama über den Baumwipfeln im UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Hainich.

Wieder in Langula, fahren Sie durch das Langulaer Tal bis zum "Alten Bahnhof" Heyerode, dem höchsten Punkt der Strecke. Bei Heldra gelangt man auf den Werratal-Radweg nach Treffurt mit der Burgruine Normannstein.

Der Radweg ist für Familien, Naturliebhaber und Tourenradler geeignet. Der Unstrut-Werra-Radweg verläuft steigungsarm auf einem ehemaligen Bahndamm. Große Teile des Weges führen durch den Naturpark Kyffhäuser.

Startpunkt Schönfeld bei Artern
Endpunkt Treffurt

Leine-Heide-Radweg Etappe 1 von Leinefelde nach Göttingen

Der Leine-Heide-Radweg startet an der Leinequelle bei Leinefelde im thüringischen Eichsfeld. Bewaldete Höhenrücken, bunte Streuobstwiesen und malerische Städtchen prägen diese tausendjährige Kulturlandschaft. Im Norden erstreckt...

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Der Leine-Heide-Radweg startet an der Leinequelle bei Leinefelde im thüringischen Eichsfeld. Bewaldete Höhenrücken, bunte Streuobstwiesen und malerische Städtchen prägen diese tausendjährige Kulturlandschaft. Im Norden erstreckt sich mit der „goldenen Mark“ eine fruchtbare und flachwellige Beckenlandschaft. Das südliche Eichsfeld besteht in weiten Teilen aus einer teils schroffen, teils idyllischen Mit­tel­gebirgs­landschaft, welche von tiefen Tälern zerschnitten sind. Entlang der steilen Abbruchkanten wachsen artenreiche Laubwälder.

Historische Hauptstadt des Eichsfeldes ist Heilbad Heiligenstadtmit seinen Kur­an­lagen und der historischen Altstadt. Die Liste der Sehens­würdig­keiten ist lang: Besucher sollten nicht den Marktplatz mit der Aegidienkirche und dem barocken Rathaus versäumen. Am Westende der Altstadt erhebt sich der Stiftsberg, auf dem mit dem Bergkloster, dem barocken Kurmainzer Schloss und der Kirche St. Martin gleich drei der ehrwürdigsten Gebäude thronen. Die Route durch die leicht hügelige Flusslandschaft quert die ehemalige innerdeutsche Grenze beim Rittergut Besen­hausen und führt zum „Grenzdurchgangslager Friedland“. Vier Millionen Vertriebene, heimkehrende Soldaten und Kriegsflüchtlinge fanden bis heute von hier aus eine neue Heimat.

Fachwerk und Moderne beleben die sehenswerte alte Universitätsstadt Göttingen. Die Göttinger Altstadt vereinigt auf reizvolle Weise die Erinnerungen an die mittel­alterliche Kaufmannsstadt mit studentischem Flair. Im historischen Stadtkern findet man Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen, die die Stadt in besonderer Weise geprägt haben.

Startpunkt Leinefelde
Endpunkt Göttingen

Rote Route im Nationalpark Hainich

Sowohl Fahrzeit als auch Schwierigkeitsgrad der Strecke sind abhängig von der Richtung, in der man die Route abfährt. Aus Richtung Mühlhausen kommend, hat man einen mäßigen bis steileren Anstieg auf der gesamten Strecke. Hier ist...

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Sowohl Fahrzeit als auch Schwierigkeitsgrad der Strecke sind abhängig von der Richtung, in der man die Route abfährt. Aus Richtung Mühlhausen kommend, hat man einen mäßigen bis steileren Anstieg auf der gesamten Strecke. Hier ist der Schwierigkeitsgrad mittel bis hoch. Fährt man hingegen vom Nationalpark in Richtung Mühlhausen, fällt die Strecke leicht ab. Es ist für trainierte Radfahrer möglich, innerhalb eines Tages von Mühlhausen in den Nationalpark und wieder zurück zu radeln. Die Rote Route ist bei Langula an den Unstrut-Werra-Radweg und ab Mühlhausen an den Unstrut-Radweg angebunden.

Die Gelbe und die Rote Route treffen im Herzen des Nationalparks aufeinander. Mehrere kleinere Radwege verbinden diese Fernradwege mit weiteren Ausflugszielen, z.B. dem Mittelpunkt Deutschlands oder der Vogelschutzwarte in Seebach.

Einige Wanderwege des Nationalparks sind auch für Radfahrer freigegeben. Für Mountainbiker sind Radwege außerhalb des Nationalparks ausgewiesen. Die Broschüre "Radfahren im Hainich" sowie ein Faltblatt mit Karte geben weitere Informationen.

Startpunkt Mühlhausen
Endpunkt Mühlhausen

Gelbe Route im Nationalpark Hainich

Sie führt meist über wenig befahrene Nebenstraßen und Landwirtschaftswege. Die Route steigt auf etwa der Hälfte der Strecke teils mäßig, teils aber auch sehr steil an. Sie besitzt daher einen mittleren bis höheren...

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Sie führt meist über wenig befahrene Nebenstraßen und Landwirtschaftswege. Die Route steigt auf etwa der Hälfte der Strecke teils mäßig, teils aber auch sehr steil an. Sie besitzt daher einen mittleren bis höheren Schwierigkeitsgrad.Die Gelbe Route ist in Creuzburg an den Werratal-Radweg angebunden. In Bad Langensalza kann auf dem Unstrut-Radweg weiter geradelt werden. 

Die Gelbe und die Rote Route treffen im Herzen des Nationalparks aufeinander. Mehrere kleinere Radwege verbinden diese Fernradwege mit weiteren Ausflugszielen, z.B. dem Mittelpunkt Deutschlands oder der Vogelschutzwarte in Seebach.

Einige Wanderwege des Nationalparks sind auch für Radfahrer freigegeben. Für Mountainbiker sind Radwege außerhalb des Nationalparks ausgewiesen. Die Broschüre "Radfahren im Hainich" sowie ein Faltblatt mit Karte geben weitere Informationen.

Startpunkt Creuzburg
Endpunkt Bad Langensalza

Radtour zum Mühlhäuser Schwanenteich

Die Tour beginnt vor der Tourist Information Mühlhausen. Hier haben Sie die Möglichkeiten sich über Radtouren zu informieren, Kartenmaterial zu erwerben oder einfach ihr E-Bike aufzuladen. 

In unmittelbarer Nähe der Tourist...

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Die Tour beginnt vor der Tourist Information Mühlhausen. Hier haben Sie die Möglichkeiten sich über Radtouren zu informieren, Kartenmaterial zu erwerben oder einfach ihr E-Bike aufzuladen. 

In unmittelbarer Nähe der Tourist Information Mühlhausen befindet sich das Historische Rathaus, dessen Geschichte mehr als 700 Jahre zurückreicht. Der Gebäudekomplex wurde immer wieder baulich erweitert und repräsentiert daher verschiedene Stilepochen. Bei einer Besichtigung können Sie die imposante Rathaushalle, die große Ratsstube und das Reichsstädtische Archiv mit seiner umfangreichen Sammlung entdecken.

Folgen Sie der Ratsstraße in Richtung Unterstadt, gelangen Sie linker Hand zum Kornmarkt mit der ehemaligen Klosterkirche „St. Crucis“, die heute auch Kornmarktkiche genannt wird. Die Kornmarktkirche beherbergt heute die Gedenkstätte Deutscher Bauernkrieg mit einer Ausstellung zur Reformationsgeschichte. Der romantische Klostergarten, der nach Ideen von Albertus Magnus gestaltet wurde, schließt an die Kirche an und kann neben der Ausstellung besichtigt werden.

Durch die Linsenstraße, einer malerischen kleinen Einkaufsstraße mit lokalen Geschäften, gelangen Sie zum Untermarkt. Dieser bedeutende Platz wird durch die Divi Blasii Kirche, die Hauptkirche der Unterstadt, geprägt. Sie war von 1707-1708 Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach und beherbergt die nach seiner Disposition erbaute Schuke-Orgel. Zahlreiche Konzerte und kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Auf dem Untermarkt eingelassen, befinden sich „Zeitbänder“, die über die wichtigsten historischen Begebenheiten der Mühlhäuser Stadtgeschichte Auskunft geben.

Fahren Sie weiter über den Kristanplatz zum Kulturhistorischen Museum, dem Haupthaus der Mühlhäuser Museen mit Ausstellungen zur Stadtgeschichte, Archäologie und Thüringer Kunst des 20. Jahrhunderts. Als ehemaliges Gymnasium wurde das Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts direkt an der historischen Stadtmauer errichtet. 

Nach dem Durchgang zum Lindenbühl folgen Sie dem Unstrut-Werra-Radweg nach rechts und queren die Straße nach links in die Spielbergstraße. Durch die Kettengasse und vorbei an der Mittelmühle biegen Sie am Obermühlenweg rechts ab. Auf der linken Seite beginnt nur 200m weiter die Schwanenteichallee und führt Sie direkt bis zum Mühlhäuser Schwanenteich.

Das Erholungsgebiet lädt zum Verweilen ein, bietet Spielspaß für Kinder und auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das dort ansässige Freibad bietet eine Abkühlung in den Sommermonaten. Mit dem Fahrrad kann der Schwanenteich vollständig umrundet werden. Natürlich können Sie, wenn Sie an der Nordseite des Teichs weiter geradeaus fahren, einen kleinen Abstecher zur Popperöder Quelle mit einem der schönsten Brunnenhäuser Deutschlands machen.

Die Route führt dann wieder zurück entlang der Schwanenteichallee bis zum Obermühlenweg. Hier überqueren Sie die Wanfrieder Straße (an der Kreuzzung) und folgen der Marcel-Verfaille-Allee bis zur Johannisstraße mit ihren herrschaftlichen Villen. In östlicher Richtung sehen Sie dann bereits das Äußere Frauentor, einen 35m hohen Turm, der im Mittelalter zur Äußeren Wehranlage der Stadt gehörte. Dahinter erstreckt sich der Blobach, an dessen gegenüberliegender Seite sich das Innere Frauentor und der Rabenturm befinden. Sie sind Bestandteil der Stadtmauer von Mühlhausen, die von hier aus auf einer Länge von ca. 370 m begehbar ist. Folgen Sie hinter dem Stadttor rechts der Herrenstraße mit ihren zahlreichen historischen Fachwerkhäusern und gelangen Sie so zur Marienkirche, dem „Wahrzeichen“ von Mühlhausen. Diese fünfschiffige gotische Hallenkirche ist nach dem Erfurter Dom die größte Kirche mit dem höchsten Kirchturm (ca. 87m) in Thüringen. Der 1975 säkularisierte Bau dient seither als Museum und Müntzergedenkstätte. Dem Leben und Wirken des Predigers Thomas Müntzer, der hier seine Ideen verbreitete, ist ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet. Besonders sehenswert ist das aufwendig gestaltete Südportal der Kirche.

Durch die Ratsstraße gelangen Sie zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Startpunkt Tourist Information Mühlhausen, Ratsstraße 20
Endpunkt Rathaus, Ratsstraße 19

Kanonenbahnradweg - Eichsfeld - Thüringen

Erleben Sie auf dem Kanonenbahnradweg Bahngeschichte und Landschaft hautnah: Der ca. 33 km lange Kanonenbahnradweg startet am ehemaligen Bahnhof Dingelstädt und fasziniert durch seine einzigartige Mischung aus beeindruckenden...

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Erleben Sie auf dem Kanonenbahnradweg Bahngeschichte und Landschaft hautnah: Der ca. 33 km lange Kanonenbahnradweg startet am ehemaligen Bahnhof Dingelstädt und fasziniert durch seine einzigartige Mischung aus beeindruckenden Zeugnissen der Eisenbahngeschichte (fünf komplett befahrbare Eisenbahntunnel, zahlreiche Viadukte, Bahnhöfe und Haltestellen) und dem direkten Kontakt mit der herrlichen Eichsfelder Landschaft (Hochebenen, urwüchsige Natur, wilde Berge und Wälder, Flusstäler).

Erleben Sie am Radweg:

  • das ehemalige Franziskanerkloster Kerbscher Berg mit seiner herrlichen Parkanlage und dem eindrucksvollen Kreuzweg
  • Deutschlandweit einmalig! Fünf komplett befahrbare Eisenbahntunnel, u.a. mit dem Küllstedter Tunnel, dem deutschlandweit längsten Radwegetunnel (1.530 m)
  • zahlreiche Brücken und Viadukte, u.a. das imposante Viadukt in Lengenfeld unterm Stein (240 m lang)
  • Erlebnis-Draisinenbahnhof Lengenfeld unterm Stein mit Gastronomie/ Pension und Draisinenverleih
  • Radwegekirche „Der gute Hirte“ zur stillen Einkehr in Großtöpfer
  • das malerische Tal der Frieda
  • das Werratal mit herrlichem Rundumblick auf Hohen Meißner, Leuchtberge, Gobert und Plesse
Startpunkt Dingelstädt, am ehemaligen Bahnhof
Endpunkt Frieda (Werra)

Service an der Strecke

Fahrradvermietung im Brauhaus zum Löwen

Adresse

Felchtaer Straße 2-4
99974 Mühlhausen

Fahrradvermietung Fahrrad Ebert

Adresse

Karl-Marx-Straße 22
99974 Mühlhausen

Radhalle GmbH u. Co. KG

Adresse

Friedrich-Naumann-Straße 75
99974 Mühlhausen

E-Bike-Ladestation in der Tourist-Information Mühlhausen

Adresse

Ratsstraße 20
99974 Mühlhausen

E-Bike-Ladestation im Brauhaus zum Löwen

Adresse

Felchtaer Straße 2-4
99974 Mühlhausen